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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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rem Wege trafen wir SS- Truppführer Max Waldeck, den sowohl Hein­rich als auch ich seit vielen Monaten nicht gesehen hatten. Waldeck fragte uns, was wir vorhätten. Auf unsere Antwort bat er, in unserer Gesellschaft bleiben zu dürfen. Dagegen sollten wir unseren Plan auf­geben und diesen Schwätzer nicht anhören, der den Leuten seit Jahr und Tag immer denselben Unsinn vorsetzt, nichts als Schlagworte und Lügen sagte er und schlug vor, zu Spieß zu gehen, um einen guten Tropfen zu Gemüte zu führen, das wäre bestimmt vernünftiger. Obwohl ich Heinrich am Ärmel zupfte, um ihm zu bedeuten, auf den Vorschlag Waldecks nicht einzugehen, stimmte er zu... So landeten wir wieder bei Spieß und tranken ein Gläschen nach dem anderen." ,, Wieviele mögen es gewesen sein?"

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,, Ich habe keine Ahnung. Aber ich merkte, daß Heinrich mehr getrun­ken hatte, als ihm bekömmlich war. Das sagte ich ihm auch und wollte ihn dazu bewegen, nach Hause zu gehen. Er wurde ärgerlich und schrie mich an:, Du kannst ja gehen, ich bleib' noch da!' Weil ich jedoch unsere Frau fürchtete, daß er dann etwas Unvernünftiges anstellen könnte, blieb ich er.... Ich b an seiner Seite. Ob der Herr SS- Truppführer auch viel trank, ist mir nicht in Erinnerung. Das war ja für mich von geringerem Interesse als das, was mein Bräutigam tat. In meiner Verzweiflung bat ich den Gast­wirt, Heinrich keinen Alkohol mehr zu verabfolgen. Spieß pfiff mich an, er bewirte seine Gäste so lange als diese bezahlen. Ich flehte:, Adam, tu' es mir zuliebe, bring ihm lieber eine Tasse Kaffee... Er lachte: , Kaffee...? Dem Burschen ist jetzt kaum nach Kaffee zumute.'

Als all mein Bemühen umsonst schien, wandte ich mich an SS- Trupp­führer Waldeck und ersuchte ihn, dem Wirt ein Machtwort zu sagen. Er kam aber nicht mehr dazu, denn von der Straße her erscholl der Ruf: Feindliche Flieger! Feindliche Flieger! Alle liefen hinaus, auch Heinrich und ich. Zu meinem Erstaunen schien Heinrich wieder nüch­tern zu sein. Er rannte schneller als ich, blieb aber plötzlich stehen und rief mir zornig zu, daß ich mich beeilen sollte. Den.SS- Truppführer hatten wir bis nach dem Morde nicht mehr gesehen. Dann kam er mit meinem Schwager Hermann, der mit meiner ältesten Schwester ver­heiratet ist."

,, Erzählen Sie, was geschah, als Heinrich Gercke zornig auf Sie war­tete", unterbrach der Vorsitzende.

,, Ich erwiderte Heinrich, daß ich nicht so schnell laufen könnte. In übrigen sah ich weder Flugzeuge noch Flieger. Als wir ein Stück weiter auf eine Wiese kamen, riefen einige Leute, es wären eine Menge Flieger mit Waffen gelandet. Mein Bräutigam erkundigte sich, wo?, In der

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