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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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,, Ist das richtig, Herr Angeklagter?"

,, Jawohl, das stimmt."

Nachdem der Zeuge zu der Tat im Wesentlichen nichts mehr aussagen konnte, nahm er auf der Zeugenbank Platz...

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alle Zeugen vernom­

... Nach neun Stunden waren bis auf drei men. Die Verhandlung wurde auf den nächsten Morgen vertagt. Pro­fessor Weber fuhr nach Hause. Trctz der späten Stunde hatte er Dr. Rumpf noch zu sich gebeten. Er berichtete ihm genau über den Stand des Prozesses, und Dr. Rumpf versprach, mit Professor Weber am nächsten Morgen gemeinsam zur Verhandlung zu fahren. Sie ver­abredeten, sich am Bahnhof zu treffen.

Gegen neun Uhr betraten beide den Gerichtssaal. Alle Zeugen, auch die bereits vernommenen, sah man wieder. Kopf an Kopf standen die Zuhörer im überfüllten Saale.

Nächster Zeuge.

,, Name?"

,, Katharina Kohl."

,, Alter?"

,, Dreiundzwanzig Jahre."

,, Religion?"

,, Keine mehr."

,, Verheiratet?"

,, Nein."

,, Kinder?"

Die Zeugin schwieg.

Nochmalige Frage: ,, Kinder?... Hören Sie nicht, Zeugin? Haben Sie

Kinder?"

,, Ja."

, Wieviele?"

,, Einen Sohn... Er ist tot."

Heinrich Gercke sprang auf und tobte. Da er sich nicht beruhigen ließ, veranlaẞ.e der Vorsitzende die Entfernung des Angeklagten aus dem Gerichtssaale.

Professor Weber, der, während der Angeklagte abgeführt wurde, ein sehr wichtiges Gespräch mit Dr. Rumpf und dem Privatdetektiv hatte, meldete sich zu Wort:

,, Ich frage die Zeugin, ob sie sich damit einverstanden erklärt, daß ihr Bräutigam den Gerichtssaal verlassen mußte.?"

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