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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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Professor Weber zeigte Eric, was er brauchte, und der Hauptmann ging bereitwillig.

Norgams machten es sich im Lesezimmer bequem... Der Gelehrte erzählte, was sich während ihrer Abwesenheit ereignet hatte: Von sei­ner Pensionierung, vom Streit mit seiner Frau und daß sie die Handels­schule besuche, um als Sekretärin bei ihm arbeiten zu können, wenn er zur Politik übergetreten sei, wie er sich das fest vorgenommen habe. Er rückte mit allem heraus...

Eric hatte unterwegs Frau Weber auf der Straße gesehen, sein Auto angehalten, und sie aufgefordert, mit ihm zu kommen...

,, Mir ist, als wäre ich wieder zu Hause", sagte Esther, und Edgar fügte hinzu: ,,... ja und mir, als hätte ich immer hierher gehört..."

,, So soll es doch unter Freunden sein, erwiderte Frau Weber mit sichtlicher Freude.

,, Ihr Mann erzählte uns, was sich in den wenigen Tagen abgespielt hat", bemerkte Esther.

,, Waren Sie nicht sehr überrascht, Frau Norgam?"

-

,, Das schon! Ihr Mann davon sind wir alle überzeugt- weiß genau, was er tut!"

,, Und doch bin ich sehr besorgt..."

,, Warum denn, Frau Weber?"

,, Sie dürfen nicht vergessen, daß er nicht mehr der Jüngste ist. Bisher hatte er einen verhältnismäßig ruhigen Beruf, während man in der Politik nie weiß, was die nächste Stunde bringt ständige Aufregun­gen sind unvermeidlich, zumal heutzutage..."

-

,, Bestimmt tut er's aus Überzeugung. Wollte man ihn davon abbrin­gen, ich glaube, er würde das nicht überwinden. Sie sollten die ganze Sache leichter nehmen und ihn ruhig gewähren lassen."

,, Er hat Sie also auch schon ganz auf seine Seite gebracht. Ich alleine komme nicht gegen ihn an."

Nachmittag und Abend vergingen sehr schnell... Norgams hatten viel zu erzählen.

Am nächsten Morgen läutete das Telefon in aller Frühe. Es war nicht Eric, der sich meldete, seine Stimme hätte Frau Weber erkannt. Sie übergab den Hörer ihrem Mann.

Leutnant Greenfield rief im Auftrag von Hauptmann Norgam an, um Professor Weber zu bitten, heute noch ins Hauptquartier zu kommen. Als der Professor fragte, weswegen der Hauptmann ihn zu sprechen wünsche, übernahm dieser persönlich das Gespräch:

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