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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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spiegeln versuchen, seine guten Kinder zu sein. Dabei aber entehrt Ihr durch Haß, Verachtung, Zorn, Neid, Gewalt das von Jesus gewollte heilige Christentum. Anstatt ihm mit Lob und Preis zu danken, ver­schanzt Ihr Euch durch unchristliches Benehmen hinter dem wahren Christentum. Nehmt die Masken ab! Ihr seid keine guten Christen. Gottes- und Christuslästerer seid Ihr, wobei ich mir nicht im Klaren bin, ob aus Bösartigkeit oder Mangel an Einsicht.... Ja, wenn Ihr so christ­lich sein möchtet, wie Ihr sonntäglich in der Kirche mit dem Gebetbuch in der Hand vor Gott heuchelt, dann wäret Ihr wahrlich fromme Chri­sten. Solange Ihr aber auf dem Recht besteht, daß nur Ihr vollendete Ge­schöpfe Gottes seid, Euch auf Stammbaum und Rasse bezieht, bleibe ich felsenfest davon überzeugt, daß das Christentum auf Gottes Erde zugrunde gehen müßte, wenn es nicht durch Millionen und aber Millionen frommer Christen erhalten würde, die keinen Unterschied in der Bewer­tung des Menschen auf konfessioneller Basis zulassen und daran fest­halten, daß der Mensch im Ebenbilde Gottes geschaffen ist.'

, Es gibt eigentlich keinen Gott der Juden, der Christen, der Heiden­- wie das viele Menschen glauben... Nur einer gilt.....! Der aber läßt sich von niemanden täuschen, von keinem Juden, von keinem Christen und von keinem Heiden, der keine andere Ahnung von dem wahren Gott haben kann, als die des unsicheren Gefühls, das er falsch auslegt und beim Gebet zu seinen Göttern, an die er glaubt, anwendet. Ich gehe zwar nicht so oft in die Kirche wie Ihr, aber dafür stelle ich mich weniger lügenhaft zu diesen Problemen. Ich verabscheue Heuchler aus tiefster Seele, die Gott und Jesus stets im Munde führen, aber teuflisch handeln. Wer die Schmach sät, wird die Schande ernten... Ehe es zu spät, denkt nach......

, Und nun zur Frage: Warum ich nach Eurer Ansicht Esther Randau nicht heiraten soll. Lieber Vater, sei so gut, und sag' mir Deine Gründe, ohne Dich dem Einflusse meiner Herren Schwäger zu unterwerfen, die sich später selbst äußern können.'

, Ich will doch nur das Beste für Dich, Edgar, oder zweifelst Du daran?" , Lieber Vater, die Frage ist, bist Du gegen meine Heirat mit Fräulein Randau?..... Ja oder nein?'

, Edgar, alles, was Du vorhin sagtest, war eine schöne Theorie; sie ist aber in der Praxis nicht anwendbar. Wir können uns nicht anders ma­chen, als wir sind. Gewiß sind Juden und Heiden auch Menschen. Auch Katholiken und Protestanten sind Menschen. In Bezug auf Religion sind sie so verschieden, daß Ehen zwischen ihnen doch weniger vorkommen, als man denkt. Man muß den Andersgläubigen keineswegs hassen, auch

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