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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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Tags darauf ich war pünktlich öffnete mir Herr Randau die Auch V Haustüre und führte mich in sein Arbeitszimmer....

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, Hören Sie, mein lieber Herr Norgam', sprach er ernst ,, bevor ich auf Ihre Werbung eingehe, muß ich Ihnen etwas sagen, was nicht ein­mal Esther weiß. Bitte nehmen Sie hier, neben mir auf dem Sofa Platz.. Esther ist unser Kind nur dem Gesetze nach; wir haben sie als kaum sein.... zweijähriges Mädchen angenommen; ihre Mutter, eine Kopenhagener ter, we Jüdin, starb an gebrochenem Herzen, weil Esthers Vater, ein jüdischer Vater?" Student aus Polen , sich der Verantwortung durch die Flucht entzog. Meine Frau und ich fanden Gefallen an der kleinen Esther, nahmen sie aus dem Waisenhaus und adoptierten sie. Wir ließen sie taufen. Gewiß muß ich das alles noch Esther erzählen. Aber das hat Zeit. Für meine Pflicht habe ich's gehalten, Sie zu informieren... Da meine Frau und ich davon überzeugt sind, daß Sie unsere Esther glücklich machen, so geben wir Ihnen das Jawort....! Glauben Sie mir..... jetzt fühle ich mich erleichtert.....!'

Ich erwiderte Herrn Randau, daß es für mich bedeutungslos sei, ob Esther jüdische oder andere Eltern gehabt hätte, ich heirate keine Reli­gion, sondern eine Frau, und da ich nun sein Jawort habe, möchte ich ihm noch beichten, daß Esther und ich uns schon längst einig seien. Die Verlobung soll Pfingsten stattfinden.....

Wir trafen die Damen im Eẞzimmer. Esther fiel mir um den Hals und weinte. Auch Frau Randau weinte und sogar ihr Gatte hatte Tränen in den Augen.

Meine Eltern schliefen schon, als ich spät nach Hause kam., Bald werde ich sie mit meinem Heiratsplan erfreuen' dachte ich ,, vorerst sag' ich's den Schwestern, wenn wir uns morgen bei Hilde

meine älteste Schwester

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In glücklichster Stimmung ging ich zu Bett. Ich malte mir aus, wie alle mein Glück mit mir teilen würden.

Am anderen Abend ging ich zu meiner Schwester Hilde, die einen Arzt geheiratet hat. Dort traf ich meine beiden anderen Schwestern, Agnes und Irene, ohne ihre Männer( der eine ist Rechtsanwalt, der andere Professor der Chemie). Ich konnte es kaum erwarten, Hilde, Agnes und Irene alles zu erzählen, was mein Herz bewegte.

, Eine Jüdin?' bemerkte Irene.-, Wenn das unsere Eltern hören, werden sie davon nicht so sehr erbaut sein. Du solltest Dir das noch einmal gründlich überlegen.... Deine Schwäger bringen erst recht kein Verständnis dafür auf; die sind doch alle drei etwas antisemitisch.

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