men und bedürfen einer Spezialuntersuchung beim Neurologen und bei einem Herzspezialisten."
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Der Nerven- und der Herzarzt sind sich darüber einig, daß ich zunächst ein Vierteljahr zurückzustellen sei.
Die akute Erkrankung geht langsam vorüber, die Krise ist
überstanden.
Ich versuche, um das Vierteljahr auszufüllen und um mir den Lebensunterhalt zu verdienen, eine Anstellung bei den Lemberger Elektrizitätswerken zu finden. Die Verhandlungen laufen dahin, daß ich einen Posten als Einkäufer erhalten soll. Mit Offenheit erkläre ich dem Leiter, daß ich als politischer Häftling im KZ war. ,, Schreiben Sie dennoch einen Lebenslauf und kommen Sie Mittwoch wieder."
Statt diesen Besuch machen zu können, erhielt ich einen Brief der Gestapo , mich wiederum dort zu melden. Also doch nicht frei, immer wieder die Verfolgung! Ich kam dem Auftrage nach. Meldete mich. Der Leiter des Elektrizitätsamtes hätte einen Bericht über mein Gesuch dort abgegeben. Ich sollte vorläufig abwarten, bis ich wieder Bescheid bekäme.
,, Ja, kann ich aber dann einer anderen Arbeit nachgehen?" ,, Das müssen Sie selbst wissen", war die nichtssagende Antwort.
Wieder die Ungewißheit. Doch nichts hielt uns ab, unseren Weg zu gehen. Meine Frau behielt trotz schwerer Erkrankung eine Bürostellung, ich selbst suchte einen Posten bei einer Baufirma. Dort wurde weniger gefragt.
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Man ging an die Arbeit. Das Vierteljahr verlief schnell. Ich wurde wieder aufgefordert, mich zur ärztlichen Untersuchung zu melden. Ergebnis: Schweres nervöses Herzleiden und Körperschwäche untauglich! Mit dem Ergebnis mußte ich zum Wehrüberwachungsamt, um meinen Wehrpaß in Empfang zu nehmen. Statt dessen bekam ich einen Gestellungsbefehl für den gleichen Tag in die Hand gedrückt. ,, Dann werden Sie eben in ein Militärlazarett gelegt!"
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