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Gestapo-Häftling 52478 aus dem KZ Oranienburg-Sachsenhausen / Bert Utsch ; Vorwort von Bert Irving ; Zeichnung des Buchtitels und der Bildeinlage von Max Pöppel
Entstehung
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flor gebettet, wenn auch zweifelsohne oft nur der Kopf der Identität des Toten, die durch Häftlinge bestätigt werden mußte, die den Betreffenden kannten, entsprach.

Hier wurde der Tote aufgebahrt. Oft war es wirklich nur sein eigener Kopf, das andere konnte ja von den meist weit­her Gereisten nicht gesehen und erkannt werden.

So erzählte mir dieser Häftling, der schon lange in der Anatomie und im Krematorium arbeitete.

Ich kam zur politischen Abteilung. Mehrere SS - Beamte waren im Zimmer.

,, Auf Sie haben wir schon gewartet. Sie brauchen nur zu unterschreiben und können dann gehen."

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Was habe ich zu unterschreiben?"

,, Sie wissen wohl immer noch nicht, wo Sie sind? Wenn wir Ihnen befehlen, Sie haben zu unterschreiben, dann unter­schreiben Sie! Hier."

Man reichte mir ein großes, rotes Blatt, auf dem ich nur das Wort ,, Haftbefehl" in fetten Lettern erkennen konnte. Ich sah noch einen schreibmaschinengeschriebenen Text.

Ich unterschrieb nicht, sondern versuchte, den Text zu lesen. So krank ich mich fühlte, so geschwächt und elend, bäumte sich doch in mir ein Gegengefühl auf. Ich sagte: ,, Ich unterschreibe nicht, wenn ich den Text nicht kenne."

,, Sie wissen, was es im Lager für Strafen für Ungehorsam, den Sie offensichtlich leisten, gibt."

Ich wußte darum. 25 Schläge vom Züchtiger waren mir sicher. Ich fühlte sie schon, aber ich nahm alle Kraft zu­

sammen.

Ich wurde aus dem Zimmer verwiesen und mußte mich, das Gesicht zur Flurwand gerichtet, hinstellen, bis ich wieder gerufen würde.

Dieses Mal, als ich mit der Häftlingsnummer hereingerufen wurde, waren es mehrere, die über mich herfielen mit dro­henden Manipulationen der Hände; aber ich blieb eisern. Ich bekam den Text zu lesen. Die Anschuldigung eines Verbre­chens war der Inhalt.

,, Sie können mit mir machen, was Sie wollen, Sie können mich auf der Stelle umlegen, aber diese Unterschrift werde ich nicht leisten!"

Ein Toben von allen Seiten setzte ein. Ich verblieb bei mei­nem Standpunkt. Dann versuchten sie mir mit freundlichen

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