eines
, fiel
Es ist oft - Der g die
rehen
Stern
ein
nd zu
anzen
, sie
Mauer
Es ist einem n. Er
orbei. Welch
m. Un-. schen
Etende
ir vor lichen temal
haben
t
und
n Zug chein
s und r. Wir
Glocke
matte
Ein Hilfswachtmeister öffnet. Der gewölbte Gang nimmt uns auf. Ich glaube zu träumen! Sigurd steht vor mir. Nicht in schwarzer Uniform mit gelben Streifen. Er trägt einen Skianzug, auf dem Rücken einen Rucksack. Neben ihm steht Olaf im dunkelblauen Wintermantel, in der Hand einen Lederkoffer.
Der Gang ist voller Menschen in Zivil, die ich kenne und doch nicht wiedererkenne. Sie rufen uns entgegen: ,, God dag!" Kein Grüner ist da. Auf den ausgehöhlten Gesichtern liegt ein blasses Lächeln.
Rasende Hoffnung packt mich: ,, Frei?"
Ach! Dieser blaue Himmel, diese duftende Erde ist nur einer der vergänglichen Vorfrühlingstage.
,, Wir kommen fort."
,, Wohin?" So fragen wir gleichzeitig
-
die Gefangenen, der Pfarrer
und ich.
Ohne anzuklopfen, stürze ich in das Arbeitszimmer des Oberinspektors. ,, Wohin?"
Greif liegt im Korb wie immer. Halb verborgen vom Regal steht der alte Justizsekretär, der mir allwöchentlich die Gefangenenbriefe zur Zensur schickt. Akten sind neben ihm auf den Boden gestapelt, mit Blockschrift beschrieben: Norwegische Namen.
,, Wo ist der Oberinspektor?" ,, Mit dem Chef auf Dienstreise." ,, Wo?"
,, In Mecklenburg, im Zuchthaus Bützow ."
,, Kommen die dänischen und norwegischen Gefangenen dorthin?" ,, Die meisten."
,, Und die anderen?"
Achselzucken.
Den Grund zur Verlegung erfahre ich erst viel später. Die Invasion Schleswig- Holsteins wird befürchtet. Alle Ausländer werden laut Geheimerlaẞ verlegt.
Niemand kümmert sich heute um die skandinavischen Gefangenen. Das Besuchszimmer ist voller Menschen in Zivil. Sie stehen auf dem Gang, sie rauchen die Zigaretten, die sie noch in den Effekten gefunden haben. Sie zünden sich eine Pfeife an, sie lesen die Briefe, die ungelesen im Zuchthaus Fuhlsbüttel in den Koffer gewandert sind. Es ist Aufbruchsstimmung. Die Abwechslung, die Aussicht auf Wechsel, die Unterbrechung der Eintönigkeit der Zelle erfüllt die Gefangenen mit neuem Leben.
Mir gegenüber sitzt Viggo in einer Pelzkombination. Man könnte fast glauben, er sei gerade einem Flugzeug entstiegen. Doch das durch tausend Falten zerfurchte Gesicht spricht eine andere Sprache. Er greift in die linke
1
205


