,, Es ist Sonntag", sagt Rolf. ,, Da haben wir Wäsche."
Dann krempelt er sich die Jackenärmel herunter:„ Heute ist Feiertag. Der Tag liegt sehr, Ihr seid gekommen!" Er sieht dabei auch mich an. sehr weit zurück, als er zum erstenmal im Besuchszimmer saß und ich sein Gesicht nur im Profil sah. Es war ein hartes Profil. Heute gibt er mir die Hand und sagt: ,, Dank für den letzten Brief." Der Brief war von seiner Mutter, und ich habe nichts anderes getan als ihn gelesen, abgestempelt und weitergeschickt.
Sonntag! Sechs Tage haben sie im Graben gestanden und Torf gestochen, geschichtet und verladen. Den siebenten Tag verbringen sie eingeschlossen in einem Stall. Zwanzig Mann zusammengewürfelt aus fünf Nationen. Die geräumige Stube im Haus steht leer. Dort hängt nur ein Bild an der Wand. Verschränkte Arme ein starrer Blick.
-
-
Es ist still. Sie sitzen und warten. Kaum wird es am Tage hell, nur die Birne gibt etwas Licht. Wozu auch? Es gibt keine Bücher hier draußen. Zeile für Nur manchmal ein Brief und den kennen sie auswendig Zeile. Sie waschen die Wäsche in der zinnernen Kumme. Sie liegen auf der Pritsche und starren in den Dachfirst. Die Stunden schleichen und rennen zugleich. Sonntag!
Sie sitzen im Stall auf der Holzbank und löffeln die Steckrübensuppe. Sonntag! Nach dem Essen wird die Tür noch einmal aufgeschlossen. Der Grüne reicht ein Messer herein. Dann wird es wieder still. Einer nach dem anderen nimmt am äußersten Ende der Holzbank unter der Birne Platz. für die Gefangenen Das Messer barbiert ihn. Wäsche, Essen, Barbieren ist gesorgt. Die Stimmen sind gedämpft, wenn sie miteinander sprechen. Der Klang verliert sich in dem weiten dunklen Raum, wo nur die Pritsche wie eine Insel steht, auf der es Vergessen gibt.
-
Die Augen in der Wohnstube starren auch des Nachts, wenn im Stall die Birne verlöscht ist
Jetzt sehen Sie ebenso ernst aus wie ich damals, als Sie zum erstenmal zu uns gekommen sind", sagt eine Stimme neben mir. Es ist Rolf, Wir sitzen um den Tisch herum, an dem einen Ende der Pfarrer und an dem anderen ich. Wir sprechen mit den Gefangenen. Manchmal klingt ein Lachen auf, doch es verhallt gespenstisch in der Weite des Stalles. Es wird Sonntag. Priem und Brot wandern von Hand zu Hand.
,, Warum ich eben so ernst war?" wende ich mich an Rolf. ,, Sicher aus einem anderen Grund als Sie damals." Er sieht mich gespannt an, und ich fahre fort: ,, Mir fiel ein Traum ein, den ich einmal gehabt habe. Darin hatte mich ein Kind gefragt: Kannst du dich denn gar nicht mehr freuen?- Ich sann nach und fand vieles, über das ich mich freuen konnte. Ihr dagegen
158
"
Doc haben
wir Br
an viel das nä Sie der
,, Da
,, Ja
W
,, Na
Der
am Fe schlafe ken au nächtli
reihen
Sonnen
Zwe
andere
hält. S
durchs
andere
,, Se
Ihre
ihnen selbst i
sie als
der gle
Une
System
Drit
steht l
Der
nähern kendec
Kind:
,, 194
gangen burger her, se


