,, Holzpantinen", sagt der Pfarrer. Wir gehen den Spuren nach. Der Weg führt über eine feuchte Weide, da verliert sich die Spur. Doch hinter einem Knick fängt sie wieder an, und als der Weg noch einmal eine Biegung gemacht hat, stehen wir am Rande einer spärlichen Reihe von leuchtendweiß. Tannen. Dahinter blinkt es auf
,, Wir haben uns verlaufen!"
-
,, Altes Fachwerk", ruft der Pfarrer. ,, Lassen Sie uns sehen."
In etwa fünfzig Meter Abstand voneinander liegen zwei Bauernhöfe. Alt müssen sie sein, und doch sind sie wohlerhalten. Durch die frisch weißgekalkte Wand zieht sich braunes Fachwerk. Das Strohdach liegt tief darüber. Unter dem Giebel entdecken wir eingeschnitzt in das Fachwerk eine Jahreszahl. Wir können sie kaum entziffern im rinnenden Regen. Erst als wir die Hände rund machen und wie ein Fernrohr vor das Auge halten, lesen wir: Anno 1815.
,, Freiheitskriege!" sage ich zum Pfarrer.
,, Sehen Sie die Sonnenuhr darunter!" Der Pfarrer zeigt auf einen etwas verwitterten Kreis, der, aus Holzbälkchen bestehend, in die weißgekalkte Wand eingelassen worden ist. In einem breiten Querbalken ist eingeschnitzt: ,, Mach es wie diese Sonnenuhr! Zähl die heiteren Stunden nur!" ,, Heitere Stunden zählen im toten Moor", meint der Pfarrer. ,, Wieviele mögen es gewesen sein seit 1815?"
,, Niemand zählt sie mehr. Die Bauernhäuser sind unbewohnt. Aber sicherlich stehen sie wegen des alten Fachwerks und des schönen Spruches unter Denkmalschutz."
Wir treten noch näher hinzu. Fast haben wir beide vergessen, warum wir ins Moor gegangen sind. Aber da fahre ich zurück: ,, Sehen Sie.
nur!"
Hinter den Fenstern sind Gitter. Statt nach außen hat man sie nach innen gebaut. Ein Strafgefangenenkommando in diesem alten, schönen Bauernhof? Ungläubig schüttelt der Pfarrer den Kopf. Wir gehen auf die behäbig einladende Tür zu. Wir suchen den Klingelzug; vergeblich!
,, Also doch unbewohnt!" Wir drücken die Klinke herunter, aber die Tür ist verschlossen. Nun trommeln wir mit den Fäusten, dumpf schallt es aus dem Innern zurück. Die Diele hinter der Tür muß groß und leer sein. Da gehen wir um den Bauernhof herum. Wir drücken Klinken herunter, aber keine gibt nach. Die Stallungen sind geräumig gebaut, das Dach liegt höher als im Wohnhaus. Wir stemmen uns gegen das eiserne Tor. Es ist verschlossen, aber aus dem Innern kommt eine Stimme in gebrochenem Deutsch: ,, Wollt ihr zu uns?"
,, Wir sind es, Kameraden", antwortet der Pfarrer auf norwegisch. ,, Vorne schlafen sie zu Mittag. Ihr müßt rufen", klingt es zurück, hohl, als komme die Antwort aus dem Grab.
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