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weißen ,, Ost". Die Frauen im bunten zerschlissenen Sommerfähnchen mit rotgeschminkten Lippen kommen aus Frankreich .
An diesen Heimatlosen vorbei zieht der Strom der Ausgebombten- planlos, ziellos irrend.
Die Schreie in den Kellern verstummen. Nur noch schwache Klopfzeichen dringen nach außen. Da ebbt das Stampfen und Stoßen der Bagger ab. Das Maul der Schaufeln bleibt offen.
An der Straßenkante hocken die Männer der Feuerwehr. Schon längst ist der dünne Wasserstrahl versiegt. Sie führen die Flasche mit Dünnbier an den Mund.
Die Stromversorgung setzt aus. Die elektrisch betriebenen Backöfen bleiben leer; Brot wird nicht mehr gebacken. In den Kühlhäusern fault das Fleisch; da wird es auf den Markt geworfen. Läger und Speicher öffnen sich; die schreiende Menge rafft sich Fleisch, Butter, Eier, Schokolade und Kaffee. Die Arme sind so voll, daß sie den Raub verlieren. Auf dem braunen Staub schwimmen gelbe Lachen von zerschlagenen Eiern.
Auf dem Friedhof der Stadt werden Massengräber ausgebaggert. Neben den dünnsohligen Schuhen eines Beamten der Stadtverwaltung holen schwere, gut gefettete Stiefel weit aus. Der Verwaltungsbeamte und der Mann in brauner Uniform mit silberner Schnüre schreiten den Platz für die Gräber ab: zweihundert Meter in der Länge und dreißig in der Breite. Die Bagger baggern; die Spaten schaufeln. Der Schweiß rinnt von der Stirn. Kommandorufe schallen über das weite Feld. Mächtig türmen sich die aufgeworfenen Erdhügel.
,, Wir müssen noch mehr in die Tiefe gehen", sagt der Beamte. ,, Wir brauchen die Gräber", antwortet die Parteistimme ungeduldig. Soldaten Lastwagen rollen an, halten am Rande des ersten Grabes. springen herzu und schieben einen eisernen Riegel beiseite. Die Klappwand fällt herunter.
Die Totengräber sind an der Arbeit.
Leichen und Knochen fallen ins Massengrab. Leichen, die als brennende Fackel zusammengeschrumpft und verkohlt sind. Leichen, auf deren Gesichtern ein Ausdruck kindlicher Verklärtheit liegt, befreite Erlösung nach qualvollem Druck, Leichen mit verzerrten Gesichtern und gebrochenen Augen.
Der Mund ist geschlossen. Niemand weiß, welche Sprache er einst gesprochen hat.
Leichen und Knochen fallen in die Tiefe.
heftete
n. Oder
wirkten
Jenseits der Zypressen und Tannen klappern über das holprige Pflaster Holzpantinen. Sie kreuzen die Straße und biegen in die aufwärtssteigende Allee. Dort drückt sich der Zug auf den Fußsteig.
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