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angebracht. Ziemlich weit vorne ein übergroßes Schild mit einer 2 darauf. Sehr weit hinten ist eine 14 zu entziffern Halle 14.
Menschenleer liegen die Betonstraßen da. Nur einige graublau Uniformierte sind zu entdecken: Werkschutz. Sie gehen träge. Die Sonne brennt auf Straße und Uniform. Ist die tote Stadt ohne Menschen?
Aus den Hallen dringt das Stampfen der Maschinen, das Surren der Motoren. Und ein seihendes Geräusch, wie wenn Eisen behauen wird. Es klingt wie Achzen.
Das ist die Sprache der toten Stadt. In den schwarzen Hallen brodelt das Leben. In die klirrende Arbeit mischen sich Brocken aus allen Sprachen der Welt. Hier pfercht man sie zusammen die Menschenbeute des Dritten Reiches !
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Sie sind das graue Heer. Vor der Maschine sind sie alle gleich. Nur der Grad der Zerlumptheit ihrer Kleidung unterscheidet sie noch voneinander.
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Der siegreiche Beutezug begann im eigenen Land. Sie nannten ,, Dienstverpflichtung". Frauen, Mädchen und wehruntaugliche Männer aus allen Schichten des Volkes wurden verflichtet. Vornehme Kostüme, Dirndlkleider, der dunkelblaue Stoff der Arbeitsfront sie zerschleißen im Laufe der Jahre in der schwarzen Halle. Doch nach zwölf Stunden Arbeit dürfen sie das Werk verlassen. Sie sind noch frei. Für einen dumpfen Schlaf, für karge Stunden der Freizeit.
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Die anderen wohnen im Lager. Kriegsgefangene Franzosen , Belgier und Holländer. Ihre grünbraune Uniform ist zerlöchert und ausgefranst. Doch die meisten von ihnen tragen noch Stiefel. Aber die russischen Kriegsgefangenen klappern über die Betonstraße in Holzpantinen. Auf dem Rücken steht wie mit weißer Kreide gemalt ihr Zeichen: SU.
Die Polen haben nicht einmal eine Uniform. Sind sie Soldaten gewesen? Oder holte man sie fort vom Pflug auf den Feldern? Ihre Jacken sind zerrissen und verschmiert. In der Nähe des Herzens befestigte man ihnen ein gelbes Schild mit violettem Rand: Pole.
Und dann die Verschleppten! Frauen, Mädchen und Männer. Sie kommen vom Westen; lange Züge bringen sie aus dem Osten heran. Ihre Kleider sind Lumpen. Sie tragen alte zermottete Trainingshosen. Aus abgelegten Unterröcken lappen sich die Frauen Blusen und Kopftücher zu
sammen.
Das graue Heer zieht über die Straße aus Beton. Der Weg ist immer der gleiche. Der Rachen der Halle sperrt sich auf. Das Heer wird verschlungen.
Wo ist die schwarze Uniform mit den gelben Streifen? Sie mischt sich mit den grünbraunen Uniformen, mit den buntfarbigen Lumpen der Frauen. Von überallher stoßen sie zu dem grauen Heer. Deutsche Facharbeiter lernen sie an. Sie werden überwacht von der Gestapo . Keiner aus dem
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