Schlüsselgerassel draußen. Der Riegel wird zurückgezogen. Ein Kommandoruf: ,, Heraustreten zur Arbeit!"
Die Kameraden gehen an Ejvind vorbei. Der Deutsche ist der letzte. ,, Warte!" Er bleibt stehen und räuspert sich. Die Hand gleitet in die Naht des Ärmels. Etwas Winziges kommt zum Vorschein, sorgsam in Papier eingewickelt.
In der Hand, die noch eben das schmerzende Auge bedeckt hat, liegt Priem.
,, Hast du einen Spiegel?" fragt Ejvind den Pfarrer. Ich bekomme einen fragenden Blick. In meiner Handtasche ist ein Taschenspiegel, doch ich schüttele den Kopf. Der Pfarrer versteht.
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,, Nein, Ejvind. Aber wir werden einen Spiegel mitbringen, wenn wir dich wieder besuchen. Und nun wollen wir überlegen, was wir für dich
tun können."
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,, Hilf mir, daß ich zurück in die Klinik komme!"
Nachts kann Ejvind nicht schlafen vor Schmerzen. Am Tage sitzt er und klebt Tüten. Das Blut pocht im Gaumen. Es flimmert ihm vor den Augen.
,, Und Dr. Schreck?"
,, Gab mir zwei Aspirintabletten und schrieb mich gesund."
,, Ich werde beantragen, daß du noch einmal vom Kiefernchirurgen untersucht wirst", sagt der Pfarrer.
,, Wirst du dabei sein und ihm alles erklären? Ich spreche nur wenig Deutsch." Neue Hoffnung ist in Ejvinds Stimme.
Der Pfarrer wendet sich an mich: ,, Ist es wohl möglich, daß Sie mit dem Kiefernchirurgen sprechen?"
Freundlich sehe ich zu Ejvind hinüber. Ob er wohl fühlt, daß ich es gut mit ihm meine? Aber da spüre ich, wie vor Ejvind das Bild einer Frau in weißer Schwesterntracht auftaucht. Auch sie war freundlich zu ihm!
Sein Gesicht erstarrt. Er blickt geradeaus. Er ergreift die Hand des Pfarrers und sagt: ,, Ich möchte aber, daß du es tust!"
Rolf nickt beifällig. Er würdigt mich keines Blickes.
Es klopft. Die Tür des Besuchszimmers öffnet sich. Ein Grüner meldet: ,, Hauptwachtmeister Rabbeler sagt, ich solle Ihnen die letzten drei auf einmal hereinreichen. Die müssen nachher zur Arbeit."
Es sind Olaf, Viggo und Christian. Zusammen haben sie sechsunddreißig Jahre Zuchthaus. Drei Schwerverbrecher?
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Olaf ist Journalist an einer Zeitung in Bergen. Die Deutschen kommen, die Zeitung wird beschlagnahmt.
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,, Wir arbeiten weiter nachts!" sagt Olaf.
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Es regnet. Es ist so finster, daß man keine Hand vor Augen zu sehen
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