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So wurden auch auf diese Weise viele Häftlinge„gemordet”, denn was war es anders als„Mord".
Alle Kriegsenifacher sind„Verbrecher”, sind„Mörder”.
Wenn man heute einen Blick über das Gelände wirft, wo einmal pracht- volle mit allem Komfort ausgestattete Kasernen der SS. -Banditen gestanden haben, dann sieht man in weiter Ferne eine lange hohe Baracke stehen. Bei diesem Anblick wird ein jeder unwillkürlich von Schrecken und von Leid erfaßt. In dieser Baracke, die„Pferdestall” genannt wurde, hatte ein von den Häftlingen„Bambus" benannter Oberscharführer der SS. , 7000 russische Kriegsgefangene ermordet oder ermorden lassen. Vierzehn Tage nach Aus- führung dieser Heldentat erschien„Bambus”, der während dieser Zeit das Lager nicht verlassen hatte, beim Morgenappell mit dem EK. I auf der Brust. „Bambus” war ein Held.
Und wie hatte er die 7000 Russen getötet?
Eines Tages kam ein Transport russischer Kriegsgefangener. Auf dem Appellplatze suchte„Bambus" alle Ukrainer heraus und schickte sie in Spezialblocks. Die übrigen russischen Offiziere und Mannschaften wurden in den„Pferdestall" gebracht, wo jeder ahnungslos und entkleidet vor den Arzt treten mußte. Bei jedem Gefangenen sprach der amtierende SS. -Arzt: „Ab, der Nächste”.
Die Gefangenen wurden einige Meter weiter getrieben und in einen extra luftdicht abgeschlossenen und mit dicken Mauern versehenen Raum gewiesen. Dort wurden die Unglücklichen an die Wand gestellt, unter eine Meßlatte, Die Gefangenen wurden gemessen. In dem gleichen Moment aber, wo die Me&latte den Kopf des Gefangenen berührte, erfolgte auto- mafisch der Genickschuß durch eine hinter der Meblatte eingebaute Schuß- vorrichtung. Heute noch sind als ewige Erinnerung an die nie wieder gut- zumachenden Verbrechen die Einschußlöcher an Decken und Wänden zu sehen. Es waren aber nicht allein die russischen Kriegsgefangenen, die auf diese gemeine und hinterlistige Art ihr Leben lassen muften, nein, es waren auch Gefangene aller anderen Nationen.
Im Januar 1945, als man 34 englische und kanadische Fallschirmabspringer, die in Not geraten waren, ins Lager brachte, wurden sie in den Keller des Krematoriums getrieben und dort nach grauenhaften Folterungen erhängt.
Nicht weit entfernt vom Pferdestall erblicken die Augen einige lange große Hallen. Es sind Maschinenhallen. In diesen Hallen stellte man Ein- richtungsgegenstände für SS. -Wohnungen her, sowie auch Einzelteile für Granaten und für die„siegreiche" Panzerfaust, Neben der Arbeit in diesen Kommandos wurde auch sonst eine systematische Vernichtungspolitik be- trieben. Wie in Auschwitz , so hatte auch hier jeder SS,-Scharführer seine Arbeitsquote, 20 bis 30 Tote täglich zu liefern, zu erfüllen. Der Scharführer kontrollierte die Arbeit. Gefiel ihm die Arbeit eines Häftlings nicht, oder hatte der Häftling die Arbeit nicht zur gewünschten Zeit fertig, so wurde der Name des Häftlings aufgeschrieben. Häftlingsnummer und Blocknummer. Ferner wurden die Häftlinge aufgeschrieben, die auf eigene Gefahr Holz für die SS. -Banditen gestohlen hatten, um daraus Möbel herzustellen. Wur-
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