zu töten.
Auf jede Art!-. Auf welche Art?--- Darnach wurde nicht gefragt. Sofern mit allen Methoden Häftlinge grausam aus dem Leben ins Jenseits befördert werden konnten, so lange waren diese Methoden " gut und gerecht".
Und nun zu der„ Bewährungsdivision" Dirlewanger . Auch diese war eine Institution ganz besonderer Art. Bevor der Krieg begann, wurden bereits zahlreiche Deutsche zur Umschulung„ verhaftet". Mit dem Ausbruch des ,, Kanonenfutter". Jetzt konnKrieges aber wurden Menschen gebraucht,-- fen die Menschen, die Gegner der nazistischen Methoden gewesen waren", die„ umgeschult" waren, ihre wahre Gesinnung beweisen. Und so hatte man diese Häftlinge gefragt, ob sie bereit seien, in die deutsche Volksgemeinschaft aufgenommen zu werden.
„ Ich gebe Euch noch einmal Gelegenheit, die Freiheit wieder zu erlangen, zurückzukehren in die" Groß- Deutsche- Gemeinschaft". Häftlinge, ich gebe Euch die letzte Gelegenheit, Euren Starrsinn zu widerrufen. Vergeßt alles, was Euch von uns getrennt hat. Seid bereit, mit Eurem Blute für Deutschland einzustehen. Beweist, daß Ihr Deutschland liebt. Dann erlaube ich Euch, in die SS.- Division Dirlewanger einzutreten". So hatte Himmler gesprochen, und so war diese Division zwangsweise",---- aus Freiwilligen mit kleinem Nachdruck" entstanden. Eine ausschließliche Häftlingsdivision.
Jeden Monat wurde diese Aufforderung an die Reichsdeutschen wiederholt. Ganz freiwillig meldeten sich nur recht wenige. Und diese Wenigen nicht darum, weil sie den Glauben an das Nazi- Deutschland in ihren Herzen trugen, nein, sie wollten frei" werden, sie waren nur von dem einen Gedanken besessen, im geeigneten Augenblick zum Feinde überlaufen zu
können.
Ueberwiegend bestand die Division Dirlewanger aus Berufsverbrechern. Diesen Berufsverbrechern war gesagt worden, daß ihnen bei Bewährung ein großer Teil ihrer Strafjahre oder gar die ganze Strafe geschenkt würde, und da sie bei entsprechender Führung nach Beendigung des Krieges als vollwertige Staatsbürger betrachtet würden. So wurden ihnen für den ersten mitgemachten Sturmangriff zwei Jahre, für den zweiten Sturmangriff drei Jahre und in entsprechender Erhöhung weitere Strafjahre geschenkt. Ein Schwerverbrecher mit 12 bis 15 Jahren Gefängnis oder Zuchthaus konnte also, wenn er„ sturmeinsatzfreudig", aber auch gerissen genug war, sein Leben zu schonen, nach mehreren Sturmangriffen als„ straffrei" gelten,--und,--- er konnte nach Beendigung des Krieges sein„ Gewerbe" fortsetzen. Die politischen Häftlinge, die in die Bewährungsdivision Dirlewanger eintraten, waren entweder niemals überzeugte Politiker einer anderen Richfung gewesen, oder sie waren" Waschlappen", die sich mit den versprochenen Eisernen Kreuzen" ködern lassen hatten.
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So stand es mit der Division Dirlewanger . Mit allen möglichen Versprewurden sie in den chungen wurden Menschen gelockt, sich zu melden,- Tod getrieben. Auch als Bandenkämpfer wurden die Mitglieder dieser Division ausgebildet.
Damit immer neuer Ersatz angelockt werden konnte, brachte man nach einigen Wochen eine Anzahl Schwerverletzter in unser Lager zurück, die erzählen mußten, wie wunderbar" draußen alles sei, welche Kameradschaft herrsche, wie sie behandelt und verpflegt worden seien,--- und, daß sie nun einmal Pech gehabt hätten. Nach wenigen Tagen aber waren diese Schwerverwundeten wieder fort,- sie hatten ihre Schuldigkeit getan.--
Sie hatten gelockt".
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