der vor der Baracke, die eingezäunt war, stattfand, mußten wir uns in den Tagesraum begeben. Dort saßen dann an einem fünf Meter langen Tisch dreißig Menschen den ganzen Tag zusammen und tauschten ihre Erinnerungen aus. Hier erst fand ich genug Zeit, mich an alles zu erinnern, was hinter mir lag. Wir ließen in Gesprächen noch einmal alle die längst gestorbenen Kameraden an uns vorüberziehen. Wir dachten an die Todeskontrollen und vergaßen auch nicht, uns der vielen Greueltaten und Grausamkeiten der SS. - Bestien zu erinnern.
Wenn es auch nicht gerade schön war, und auch nicht leicht, einen ganzen Tag sitzend im Zimmer am Tisch zu verbringen, so saßen wir doch warm und wurden nicht drangsaliert. Waren Frühstück, Mittag- und Abendessen vorüber, dann folgte der Abendappell. Die Hauptsache jedoch, woran wir immer dachten, war das Schlafen. Aber gerade den Schlaf schien man uns nicht zu gönnen. Wenn wir den ganzen Tag gesessen hatten, nicht arbeiten durften und auch nicht schlafen, dann hofften wir zumindest, nun in der Nacht ausreichenden Schlaf finden zu können. Aber hier setzte die Tätigkeit der SS. ein. Mitten in der Nacht begann die Läusekontrolle. Fand man bei einem der Häftlinge einige der kleinen Tierchen, so mußte dieser Häftling in der kalten Waschbaracke schlafen. Am nächsten Tag wurde er zur Desinfektion geführt. Selbstverständlich war es immer so, daß, wenn ersi einmal ein Häftling verlaust war, im Nu auch die ganze Baracke verseucht war. Dann setzte eine Generalreinigung ein. Alle Decken und Kleider wurden desinfiziert. Nackt mußten wir stundenlang warten bis die Desinfektion vorüber war. In den kalten Nächten hatten sich viele der Häftlinge schwere Lungenentzündungen zugezogen und waren daran gestorben. Kam aber während des Läuseappells plötzlich Fliegeralarm, so mußten wir, ob anoder ausgezogen, bis zum Ende des Fliegeralarms still an den Tischen sitzen. Sobald die Desinfektion beendet war und die Decken wieder ausgeliefert wurden, begann in jedem einzelnen Falle ein Kampf um die Decken. Jeder wollte gute Decken haben. Was uns ganz besonders erfreute, war ein Radio, wovon es in jedem Block einen Apparat gab. Obwohl wir wußten, daß die deutschen Nachrichten gefärbt" waren, erfreuten wir uns doch daran, denn es waren Meldungen, die von außerhalb ins Lager kamen. Trotzdem ließen wir uns durch die gefärbten Meldungen nicht beirren.
Wollte der Rundfunk aber einmal Meldungen wiedergeben, die den Wünschen der Lagerleitung nicht entsprachen, dann mußten die Apparate abgestellt werden, oder es wurden Lagermeldungen durchgegeben, wodurch uns die Radiomeldungen entgingen. Durch das System der auf der Kommandantur arbeitenden Häftlinge erhielten wir aber trotzdem in jedem einzelnen Falle genaue Nachrichten. Der Vormarsch der alliierten Armeen im Osten und Westen erfüllte uns stets mit großer Freude. Es war ja unser Glaube an eine Rettung, die wir diesen Meldungen zugrunde legten.
Der Transportblock Nr. 13 war jetzt nicht mehr so überfüllt, weil ein großer Teil der Häftlinge auf Transport gekommen war. Ich schwankte in meinen Gefühlen hin und her, ob es besser sei, in ein Zweiglager zu kommen, oder im Hauptlager zu verbleiben. Im„ Großen Lager" war mehr Sicherheit vorhanden, dagegen gab es in den kleinen Zweiglagern mehr
zu essen.
Eines Morgens wurde der Rest der noch im Block 13 verbliebenen Häftlinge nach Nationalitäten zusammengestellt. Ich wurde mit einigen anderen Kameraden dem Block 28 zugewiesen, der als drifter Judenblock" eingerichtet war. Damit war es mit meinem Traum nach der Verschickung in ein kleines Lager aus. Ich lief dem Schicksal seinen Lauf. Meine besten Freunde
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