OnalGasgen
lag ger"
inem
ällen
roke des
d die rhiel
inem
Meter
chrie
inge
säcke
und allen mmer
-. Wir legte
nden. n wir
eimal
urden
20 gr Teller n wir
n den trieb
nachalten, n sich
. Mit e ent
iesem
Vortlinge
sich
immer lder
lteukten
wir uns außerhalb der Baracken aufhalten. Die Türen der Baracken blieben während des ganzen Tages geöffnet. Wir suchten an allen einigermaßen geschützten Stellen Unterschlupf, standen unter tropfenden Regendächern oder in den überfüllten Aborten herum.
Ueberall frierende und hungernde Menschen.
Der tägliche Neuschnee bedeckte viele Leichen. Wie oft stolperte man über einen toten Kameraden. Stündlich, ja in Minutenunterbrechung fragten wir nach der Zeit. Und die Zeit, die es sonst so bitter eilig hat, sie ging nicht herum. War aber endlich der Appell vorüber, so drängte alles in die Baracken. Täglich wurden Leidensgenossen erdrückt. Einmal, als uns die SS. - Bestien mit Stöcken und Knüppeln am Abend in die Baracken trieben, zählten wir 20 Todesopfer.
In einer Nacht, kurz nach unserer Einlieferung, wir lagen dichtgedrängt und eng beieinander, keiner konnte sich rühren, wurden wir durch laute Schreie geweckt. Die SS. - Bestien schlugen auf die noch immer von dem Todesmarsch geschwächten und müden Häftlinge ein. Ich lag am Eingang der Baracke. Also erhielt auch ich meine Schläge. Wir sprangen auf. Und dann trieb man uns in der Mitte der Baracke zusammen.
Wahllos griff man Häftlinge heraus, gab diesen eine Ration Brot und hieß sie, sich vor dem Block aufzustellen. Ich hatte gehört, daß ein Transportkommando von 1000 Häftlingen zusammengestellt werden sollte, für ein Nebenlager von Buchenwald . Unbemerkt hatte ich mich nach hinten verkrochen. Viele Häftlinge meldeten sich freiwillig, um ein Stück Brot zu bekommen. Ich aber fühlte mich zu schwach,-- ich wollte nicht nach kurzer Zeit für arbeitsunfähig" geschrieben werden. Ich konnte kaum gehen. Meine beiden Freunde hatte ich gewarnt, doch sie hatten sich vom Taumel der Häftlinge mitreißen lassen. Und schon waren sie für den Transport mit eingeteilt.
Es tat mir leid, von meinen Freunden getrennt zu werden. Wir hatten lange Zeit alles Leid und jede Not gemeinsam getragen. Wir hatten immer zusammengehalten. Aber jetzt erschien mir die Selbsterhaltung der bessere Teil der Tapferkeit. Durch den Trubel der Häftlinge abermals unbemerkt, verkroch ich mich in einen kleinen Schrank. Ich hatte keine andere Wahl. Mein Aufenthalt in diesem Schrank war eine Qual. Ich hatte kaum Platz zum Sitzen.
Häftlinge stießen mit Krach an den Schrank, andere wurden von den SS. - Bestien dagegen geworfen, weil sie für das Arbeitskommando abgelehnt wurden. Ich wurde geschüttelt und gerüttelt in meinem Schrank. Aber, ich blieb sitzen.-- Ich hörte in meinem Versteck, daß man noch 50, noch 10, noch 5 Häftlinge,-- und dann nur noch einen Häftling benötige. Ganze zwei Stunden verblieb ich noch in meinem Schrank. Bis der Transport abgerückt war, bis die Lampen gelöscht waren. Dann erst kroch ich aus meinem Versteck hervor und legte mich zum Schlafen nieder. Noch lange dachte ich an meine Freunde.
Π
Am andern Tage war die Baracke ziemlich leer. Jetzt war es noch kälter. Der warme Mif" war fort und blieb aus. Jetzt hatte ich für keinen Menschen mehr zu sorgen, meine beiden Freunde waren fort. Ich war allein, aber auch ganz allein auf mich angewiesen. Um nicht den ganzen Tag im Freien zu sein, drückte ich mich mit noch einigen anderen Häftlingen drei Wochen lang unter den„ Betten " herum, den sogenannten Betten. Es war ganz gewiß nicht angenehm, den ganzen Tag auf der Erde zu liegen, aber besser, als draußen in der Kälte zu frieren.
139


