Wir schauten uns an. Ob es in Buchenwald auch Gaskammern gibt? Wir fragten uns ohne Worte. Unsere Augen flackerten. Soll dort unser Leben beendet sein? Wenn es in Buchenwald noch Gaskammern gibt, dann wäre die Lösung gegeben. Eine halbe Stunde fuhr der Zug bergauf. Die Natur lag in tiefem Schnee. Von den Spitzen der Bäume fielen Tropfen herab.
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Das Lager des Hungers
Am Donnerstag, den 25. Januar 1945, hatten wir das Ziel erreicht.-- Bahnhof Buchenwald". Rechts befand sich das Lager, darunter die Stätte der Grausamkeit, die Stätte der sadistischesten Methoden. Und links waren Ruinen. Ruinen, die von einem Luftangriff herrührten. Etwas weiter ab lagen große Maschinenhallen, aus welchen das Gebrumm der Maschinen und das Hämmern der Arbeiter herübertönte.
Kaum hielt der Zug, wurden die Türen aufgerissen. Die SS. empfing uns. Aber ganz anders als sonst. Ohne Schläge. Wir wunderten uns. Wir waren erstaunt und fragten uns, was bedeutet das? Kaum bewegungsfähig entstiegen wir dem Wagen. Wir hatten vier. Tage nichts gegessen und waren daher völlig erschöpft. Den im Wagen verbliebenen Kameraden riefen wir zu:„ Steht doch auf, sonst schlägt uns die SS. noch!" Als sie auch dann noch keine Anstalten machten, aufzustehen, gingen einige Häftlinge in die Waggons zurück, um zu helfen.
Da aber bemerkten wir erst, daß sich nur noch Tote in den Waggons befanden. Verhungert und erfroren.
Auch ich selbst war so schwach, daß ich nicht einmal meinen Namen mehr sagen konnte. Wenn sich nicht einige Freunde meiner angenommen hätten, so hätte auch ich das Lager von Buchenwald nicht mehr betreten. Fest aneinandergeklammert traten wir den Weg ins Lager an. Auf einer breiten Asphalt- Straße ging es dahin. Rings um uns nichts wie Wald. Wir bogen in eine große Linkskurve ein, an deren Ende ein holzgemeifelter Wegweiser stand. Auf einem Brett waren einige Häftlinge eingemeißelt, die laufend Schaufel und Pickel über der Schulter trugen. Darunter stand zu lesen:„ C a ra cho- Weg". Etwas weiter unten waren einige Noten eingemeißelt, die den Text zu dem Liede verrieten:... und stets ein frohes Lied erklingt!"
Die Tore des Lagers lagen vor uns. Durch diese Tore waren Tausende von Häftlingen hinein-, aber niemals wieder herausmarschiert. Eine große Uhr verkündete die Zeit: 12 Uhr und 30 Minuten. Die Schicksalstore" öffneten sich.
Was mir bei jedem Lager ganz besonders ins Auge gefallen war, das waren nicht die geradezu ins Auge springenden Lagerfürme, sondern die an jedem Lagertor angebrachten Sprüche. Hier gab es keine schmiedeeisernen Buchstaben, hier verriet eine dunkle Holztafel die„ Bedeutung" des Lagers.
,, Recht oder Unrecht, mein Vaterland!", so las ich. Wir durchschritten die Tore und lasen einen weiteren Spruch:„ Jedem das Seine!"
Wir wurden gezählt. Als wir vor Tagen den Marsch vom Lager Jawischowitz antraten, wurden noch 2500 Häftlinge gezählt, jetzt waren wir nur noch
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