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Wieder andere trugen sich mit Fluchtgedanken. Wir bemühten uns, unsere Kameraden aufzurichten, ihnen gut zuzureden. Jedoch, es half nichts, trotzdem wir ihnen die völlige Aussichtslosigkeit ihres Vorhabens klarmachten. Eines Nachts, es war am Beginn einer Schicht, Schweiß lief im Gesicht herab, die Arbeit war schwer, stürmten mehrere Capos und SS. - Banditen in gebückter Stellung an uns vorüber. Unter fortwährenden Schlägen fragte man uns:" Wo ist der Häftling X?-- Du Hund, Du weißt es!" Die Reviersteiger, der Fahrsteiger, alle fragten, brüllten, schrieen in dem schon an und für sich ohrenbetäubenden Lärm:" Wo ist Häftling X?"
Alarm! Glocken schlugen an. Lichter flammten auf.-- Dazwischen Ratfern,-- Brüllen,-- Schreie. Alle Ausgänge wurden besetzt.-- Niemand durfte ein- noch ausfahren. Die SS. tobte und gebärdete sich wie irrsinnig. Die Zivilisten wurden befragt. Nun erfuhren wir, daß ein Häftling nicht an seinem Arbeitsplatz erschienen war.-- Daneben ging die Arbeit hurtig fort. Und auch das Schlagen.
Selbst der Lagerführer bemühte sich in die Grube. Ihr Hunde!-- Ihr Schweinel"
Suchkommandos Unter- und
Uebertage.
Alles wurde durchsucht. Es ging um die Wacht- Ehre der SS. Ein Häftling soll ausgerissen sein.-- Daher Hochalarm I-- Es darf nicht sein.- Tot darf er sein,- verunglückt darf der Häftling in einem Stollen liegen,-- das alles schadet nichts, wenn man ihn nur findet. Aber fort, entflohen?-- Es war ein Häftling" unseres" Reviers, das war unser" Schaden. Dafür wurden wir ganz besonders freundlich" behandelt.-- Und wir wußten von nichts. Niemand von uns hatte den gesuchten Häftling gesehen. Zitternd und voller Furcht sahen wir dem Ende unserer Schicht entgegen. Was wird man mit uns machen?--
Die Schicht war zu Ende. Unter Schlägen wurden wir nach dem Förderkorb getrieben. Am Schacht wurden wir wohl fünfzig Mal gezählt.-- Es blieb dabei. Einer fehlte.-- Der Häftling X fehlte.-- Scheinwerfer flammten auf, Scheinwerfer flammten ab. Man glaubte immer noch, er würde sich in der Dunkelheit wieder zu uns gesellen.-- Aber er fehlte.-- Selbst die Zivilisten mieden die Auffahrt, auch sie fürchteten Schläge.
Dann wurde die Ausfahrt freigegeben. Alle Zivilisten mußten ohne Kopfbedeckung am Lagerführer vorüber. Jetzt vermutete man, der gesuchte Häftling hätte sich Zivilkleidung verschafft.-- Der Häftling fehlte.
Wir gaben die Lampen ab. Wir traten den Heimweg an. Zunächst blieb alles ruhig. Bei jeder Schichtablösung waren viele Menschen auf den Straßen. Sie kamen und gingen.-- Es war die Ruhe vor dem Sturm.-- Wir schritten ruhig dahin.
Aber dann,-- ganz plötzlich, mit einem Male, wie auf vorherige Verabredung, begann ein wahnsinniges Wüten. Man schlug wie nie auf uns ein. Wir waren unseres Lebens nicht mehr sicher. Mit aufgepflanzten Bajonetten trieb man uns dahin. Die Zivilisten waren von den Schreien der Gequälten erschüttert. Die Frauen gingen mit Tränen in den Augen an uns vorbei. Die Männer aber ballten die Fäuste in der Tasche. Der Lagerführer " begleitete" uns. Wie betrunken rannte er neben uns her und scho andauernd mit erhobenem Revolver in die Luft.
Als wir die Lagertore erblickten, wußten wir, daß das, was wir seit dem Verlassen der Grube erlebt hatten, nur ein kleiner Kosthappen der noch zu erlebenden Genüsse sein konnte.
Wir mußten schnell baden. Anschließend wurden wir vom Lagerführer verhört. Jeder einzeln. Nach dem Verhör rif man uns die Hosen herunter,
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