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Als wir nahe an das Lager herangekommen waren, wurde das Tor geöffnet. Zwei französische Gendarmen standen zur rechten und zur linken Seite. Gleich hinter dem Tor standen schöne, mit Aluminiumpapier überzogene Baracken. Dahinter andere, die für die Beamten und Bewachungsmannschaften erbaut waren.
Die Autos rollten auf einer langen, breiten Lagerstraße weiter dahin. Wir kamen an Hospitalbaracken, die das Zeichen des„ Roten Kreuzes" trugen, und an Lebensmittelverkaufs- und Werkstatt- Baracken vorüber.
Die Mitte des Lagers war durch einen Sperrbalken gekennzeichnet. Ein Gendarm hob diesen Balken an einer entsprechenden Vorrichtung hoch, und weiter ging die Fahrt.
Das Bild hatte sich geändert.
Baracke an Baracke. Alt, schwarz.-- Und mit Pappe überzogene Dächer. Die Baracken wiesen kleine Klappen auf, die wohl als Fenster dienen sollten. Einige Klappen waren geöffnet.
Ich hatte im Vorüberfahren vom Sperrbalken ab 30 Baracken gezählt. Jede war mit einem doppelten Stacheldraht umgeben. In der Mitte war ein schmaler Eingang, daneben stand ein Schildwachhäuschen und davor ein Gendarm. Eine große Tafel verriet die Bezeichnung des Barackenblocks, z. B. A, B, C usw.
In den zu beiden Seiten der Straße ausgehobenen Gräben lagen bergehoch nasse, beschmutzte und geöffnete Gepäckstücke.-- Das Gepäck der Angekommenen. Zwischen diesen Bergen irrten Menschen herum, die aufgeregt und verzweifelt ihr Gepäck, ihre letzte Habe suchten. Trostlos war das Bild, wenn man sah, daß Menschen ihr letztes Gut aus dem Schlamm und dem Wasser hervorzerrten. Der kalte Wind pfiff durch die Lagerstraße. Ja, es war trostlos, die weinenden Menschen zu sehen.
Unser Wagen hielt an der Baracke" G".
,, Männer aussteigen und Koffer liegen lassen", befahl man uns. Ich nahm meinen Koffer mit, und ich warnte auch meine Mutter, ihren Koffer liegen zu lassen. Ein kurzer Händedruck trennte mich von Mutter und Großmutter. Die Wagen fuhren weiter. Ich schaute meinen Lieben lange nach, um zu erfahren, wohin sie kamen. Doch bald war der Wagen durch andere kreuzende und entgegenkommende Wagen meinen Blicken entschwunden. Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf. Neue Sorgen meldeten sich an.-- Neue Qualen! Mein Herz prefte sich zusammen, als ich auf das Elend schaute." Ob meine liebe Mutter fest bleibt?" fragte ich mich., Großmutter sah sehr schlecht aus. Ob ich sie noch einmal wiedersehe?" Mit solchen Gedanken an meine Lieben betrat ich die Baracke" G".
er härteh erlebt am Ziel traurig.
Jlot„ G"
Baracke 13
Der französische Posten, der vor jedem Jlot stand, so nannte man die abgeschlossenen, großen Plätze mit den Baracken,- führte uns nach Baracke dreizehn. Ringsherum war Schlamm und Wasser. Es war glitschig. Ein schmaler, mit Steinen bepflasterter Weg führte von Baracke zu Baracke.
Als ich die Nummer 13 an der Baracke las, fragte ich mich still:" Ist es eine Glücks- oder eine Unglückszahl?"
Ein anderer Posten öffnete die Tür der Baracke und sagte dabei:„ Hier, meine Herren, ist Ihre Baracke. Wir bedauern sehr, Sie unter den gegebenen Umständen hier unterbringen zu müssen. Aber die Deutschen haben
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