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Sprechen sie nicht für sich selbst genug?
Ach, ich mußte so off an die Zeit der Christenverfolgungen denken, an die Zeiten Neros.
Damals wilde Tiere und jetzt vertierte Menschen.
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Einer für alle und alle für einen
Welche Greuel geschahen unter diesem Motto der Nazis! Hatte einer im Lager etwas verbrochen",-- die lieben Leser werden aus den bisherigen Schilderungen erkannt haben, wie" Verbrechen" oder„ Vergehen" gemacht wurden,- so mußte der ganze Block,- oft sogar das ganze Lager für diesen einen büfen.
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Mit diesen Magnahmen wollte man uns mit Gewalt in die Knie zwingen, uns nach Nazimethoden erziehen. Es ist doch nur verständlich, daß sich unter 200 Häftlingen immer mal wieder der eine oder andere Häftling nicht ganz in die Ordnung„ fügte". Dazu bedurfte es nicht etwa des bösen Willens dieses oder jenes Häftlings,-- nein,-- die Schikanen der SS. - Banditen brachten ja immer wieder alles in Unordnung.
Absichtlich oder aus Widersetzlichkeit hat sich niemals ein Häftling eines " Vergehens" und noch viel weniger eines Verbrechens" schuldig gemacht. Es dachte auch niemals einer daran, Sabotage zu treiben, weil wir alle viel zu sehr eine Leidensfamilie darstellten und immer bemüht waren, das Leid der Leidenskameraden mit zu tragen. Wofür aber mußten alle für einen büfen?
Wenn z. B. einem Häffling übel wurde, und er spie sein Erbrechen auf den Boden, so mußten alle Blockangehörigen,-- trotzdem der Boden sofort wieder gesäubert wurde,-- dafür büßen.
Fehlte eine Mütze,-- und merkwürdigerweise geschah das sehr off,-- dann jagte man uns hinaus und wir mußten zwei Stunden mit dem Gesicht zur Erde im Schlamm und Schmutz liegen. Wurde ein Schuh verwechselt, und wie leicht konnte dieses durch ein wenig Nachhelfen eines" freundlichen" SS.- Mannes geschehen, dann wurden 200 Paar Schuhe aus dem Fenster geschmissen. Barfuß mußten wir dann hinaus und unsere Schuhe " finden".-- Was aber war die Folge?
Die meisten Schuhe waren jetzt verwechselt, dieser hatte zwei linke Schuhe und jener zwei rechte, ein anderer hatte große,-- kleine-- usw. Also begannen die Quälereien erneut.
Wurde ein Häftling beim Beten erwischt, es waren viele glaubensstarke Juden unter uns, so erhielt er 25 Schläge. Die anderen Häftlinge aber mußten eine Stunde" Sport" treiben. Hinlegen, auf,-- hinlegen,-- auf,-- springen,-- singen. Und dabei die Peitschen- und Knüppelhiebe.
Jeder" Sport" bestand überwiegend aus Schlagen und Treten. So war jeder Tag,-- jede Minute, mit Schreck geladen. Wir kamen nicht zur Ruhe. Und warum dieses alles?--
" Wir sollten uns selbst zu, anständigen' Menschen erziehen.-- Ordnung und Sauberkeit gehören zu dem Weg, der Euch wieder in die Freiheit führt", so sagte man uns. Der Weg aber führte stets am Kremaforium vorüber. Und viele Häftlinge kamen nicht daran vorbei.
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