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Im Machtbereich der Gestapo : Erlebnis-Roman ; der Wirklichkeit nacherzählt / Paul Frenk
Entstehung
Seite
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Noch einmal schlagen die Wogen der Leidenschaft über beide zusammen, noch einmal erleben sie den Zauber dieses gesegneten Landes, dann spannt ihn wieder die Pflicht ein in seinen Beruf. Es vergehen Monate und Ursula verbringt die Weihnachtsfeiertage im Heim ihrer Eltern. Sie besucht Rolf, trotzdem ihre Briefe immer seltener und immer kühler geworden waren. Sie besucht Berger auch im Krankenhaus, nachdem er einen Nervenzusammen­bruch erlebte, seitdem er unumstößliche Beweise ihrer Untreue in Händen hatte.

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Er spricht zu ihr, schlägt ihr vor, nunmehr die Verbindung zu lösen. Doch sie will davon nichts wissen, obwohl sie innerlich zer­rissen ist. Sie fürchtet seinen Haß, den Umschwung seiner Leiden­schaft oder sie will nicht auf ihn verzichten- will vermutlich einen Rückhalt in ihrer gelockerten Lebensauffassung, die der Krieg in abertausendfachen Fällen mit sich bringt. Vielleicht ist ,, es auch die innere Zerrissenheit, die sie unfähig zur Entscheidung macht.

Rolf jedoch bleibt unverrückbar bei seiner Auffassung, er ist auch noch zu ungereift und sein Nervenzustand macht es ihm un­möglich, die Angelegenheit ruhig, klar und überbrückend zu be­handeln. Er fordert brüsk von ihr eine Entscheidung und als sie ihn weiter hinhalten will, fordert er von ihr unter Zusammen­fassung seiner ganzen, restlichen seelischen Kraft die Zurückgabe seiner Briefe und die Lösung des Verhältnisses.

Mit dieser Wendung hat Ursula nicht gerechnet, ihre Aufregung findet in einem bösen Nervenfieber ihren Höhepunkt.-

Berger hat seit Wochen die clterliche Wohnung nicht mehr be­treten und versucht, sich mit der Trennung abzufinden. Er hat das Krankenhaus längst verlassen und geht lustlos seinem Beruf nach, den er nunmehr auch ohne Liebe und Konzentration ausfüllt.

Und da erscheint eines Nachmittags die Mutter Ursulas in seiner Wohnung, bittet ihn, die Freundschaft mit ihrer Tochter zu er­halten und Ursula zu besuchen, die sehr krank darniederläge.- Und wieder bricht die ganze Liebe zu diesem Weibe durch. Er gibt nach und besucht sie täglich- und als es ihr wieder besser und besser geht, schlägt erneut die Flamme der Leidenschaft hoch. Sie besucht ihn täglich in seiner Wohnung und versucht immer wieder, eine Stellungnahme von ihm dahingehend zu erhalten, daß er ihr die Freundschaft erhalte, auch wenn sie die Verlobung gelöst hätten.

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