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immer lange, bis sich die verliebten Leute endlich verabschiedeten. Und dann fragte sie ihn leise zagend und heimlich- ob er kommen werde diese Nacht? Und schnell verabredeten sie die Zeit, da die weit hinten im großen Garten liegende, an einen kleinen Pfad mündende Gartenpforte offen stehen würde.
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Und wenn die kleine Stadt im tiefsten Schlummer lag, wenn die Dunkelheit die leeren Straßen und Plätze überdeckte, dann huschte oft eine junge, elastische Gestalt im Eilschritt oder geschmeidigen Lauf im Trainingsanzug über Straßen und Wälle zu dem kleinen Gartenpfad, drückte eine leicht angelehnte Tür auf, verschloß diese von innen und dann riß der junge Mensch die gertenschlanke, wunderschöne Gestalt auf seine starken Arme, trug sie behutsam durch die langen, mit Strauchwerk eingefaßten und mit dichtem Blätterdach überdeckten Wege und über die kleine, steinerne Brücke ans Haus. Er fühlte die Formen und die. Wärme ihres Körpers durch dünnen Seidenstoff, das Hämmern des Blutes in seinen Adern, schloß in überwältigender Süße des Glücks die Augen. Morgens, bevor der erste Hahnenschrei ertönte, war die Gartenpforte meist wieder doppelt verschlossen.. Aber sie schwieg, plauderte nicht über die Heimlichkeiten des jungen Paares, das sich bei jeder Witterung mal vor oder nach der Geisterstunde hier traf, oder doch der Gestalt des jungen Mannes Platz gab, der bald einen eigenen Schlüssel besaß. Köstliche Heimlichkeiten, immer wieder neu, durch äußere Umstände, durch Schwierigkeiten oder Hemmnisse, durch heikle Situationen, für die sie im Bewußtsein ihres Glückes nur ein schelmisches Lächeln fanden.
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Und dann fuhr Ursula nach München . Hier lebte ihre Schwester mit ihren Kindern. Als diese Schwester ihren Mann verlor und einen Sekretärinnenposten übernahm, da bat sie Ursula, ihre Kinder in einem wundervoll gelegenen kleinen Landhäuschen mit dem Ausblick auf den Starnberger See zu verwahren. Und Rolf brachte Ursula in seinem Fahrzeug in die nächstgrößere Stadt, von wo aus der D- Zug sie mit ihrem Gepäck bis München durchtragen sollte. Es war ein naẞgrauer Februarmorgen, Nebel und Regen hatten die Straßen schlüpfrig gemacht, als sie die letzte gemeinsame Fahrt mit ihrem Pferdi" machen sollten. Beide waren voll Zuversicht, glaubten sie doch an die Treue des andern. Und bald sollte Rolf ja auch Urlaub bekommen, wollte diesen mit ihr allein- droben im Bayernland- in wundervoller Gegend am Starnberger See , verleben.
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