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faches Hier" auslösen. Aber dieser Ruf wird auch tausendfach verhallen, denn Du, Kamerad, den ich meine, bliebst, wo Du strittest und littest, draußen bei den stummen, bleichen Regimentern, vor denen Tambour Tod die Trommel schlug und zwei Millionen Deiner deutschen Brüder das ewige Halt befahl...! Dann waren wir Dir ganz nahe, toter Frontkamerad! Sind vielleicht hart an Deiner ewigen Ruhestatt vorbei über den Rasen geschritten, der wie ein großes Grabtuch die Leiber der großen Toten deckt.
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So war es damals!
Unter uns befinden sich Männer, die Seite an Seite mit den gefallenen Helden stritten. Sie schildern manche Erlebnisse und zeichnen im Verein mit den Erklärungen des Reiseleiters ein umfassendes Bild der damaligen Kämpfe und Begebenheiten. So standen die Kämpfer in Flandern in einer Front da, wo das Meer bei West- und Ostende , bei Lombartzyde und Zeebrügge an die Küste schlägt, über Hochleede, Bixschoote, Dixmuiden, Langemarck bis Wytscheate. Der deutsche Flankenstof Nieuport- Dixmuiden- Ypern sollte den großen, ersehnten Umschwung bringen, sollte die Erstarrung der Fronten lösen. Nur ein Überrennen des Gegners kam in Frage, da ja das Meer die große Schranke war. Und so rückten mit der 4. Armee Truppen an, die meist aus Freiwilligen bestanden. Aus den Augen dieser jungen Männer blitzte noch die Begeisterung der Augusttage, die draußen beim Feldheer am Erlöschen war. Söhne aller Gaue, in Regimentern dicht gestaffelt, bis zu acht Gliedern tief, berannten den Brückenkopf von Dixmuiden . Allein das Feuer französischer Marinesoldaten und belgischer Jäger zwang sie im Halbkreis vor ihnen auf den Boden. In der Frontmitte fiel zwar Dorf an Dorf im heißen Ringen, doch die Kräfte reichten nicht aus, die natürlich befestigte Schlüsselstellung zu nehmen, bis am 30. Oktober 1914 ein gleichzeitiger Angriff mit Verstärkungen und Unterstützungen von Norden und Süden das feindliche Stellungssystem aus den Angeln heben sollte. Da erstickte ein Ereignis von ungeheurer Bedeutung für immer den Angriffsgedanken an dieser Stelle:
Das Meer kommt!
Als die Wende greifbar nahe war, da werden auf Befehl des belgischen Königs die gewaltigen Schleusen bei Nieuport geöffnet. Das Furchtbare naht schnell und immer schneller, mit rasender Geschwindigkeit und unwiderstehlicher Gewalt: Der Boden unter den Füßen ist weich geworden wie ein vollgesogener Schwamm. Man versinkt bis an die Knöchel, bis an die Knie, an den Leib. Aus allen Poren des Schwammes stürzt es heraus, sprudelt, quirlt, schäumt, wirbelt, den deutschen Stürmenden den Boden unter den Füßen entziehend. Trotzdem wird der Eisenbahndamm bei Ramskapelle gestürmt und trotz erbitterter Anstürme von Turkos, algerischen Schützen und englischen Regimentern gehalten. Berstende Granaten werfen den Schlamm in
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