Da stehn,
Deutschland , mein Vaterland, deine besten Kinder in vielen kleinen Stuben weit in den Kontinenten, die deiner besten Kinder, die dein Verführer
aus Deutschland ausgetrieben hat, weil sie dich frei und gut und glücklich wollten, die aus den Qualenlagern des Unterdrückers flohn und in allen Ländern
um Deutschland kämpften; deren Taten dir
und deren Zahl dir dein Verführer verheimlicht,
dein Unterdrücker; wie in der Heimat auch
die vielen noch, die geheim um die Wahrheit Deutschlands wissen und die es lieben, wie man es lieben muẞ:
unwillig, ungeduldig, um seiner Zukunft willen.
Die heben die Augen, wenn sie an Deutschland denken; und wenn in den Ländern von Deutschland gesprochen wird, leiden sie, leiden doppelt, leiden, wie noch nie
Liebende litten.
Denn wenn sie aus den nächtlichen Ätherwellen
die Klagen gegen dich, Racheflüche, Recht über dich,
die wahren Schmähungen fallen hören,
lieben sie dich mit entsetzter, entsetzlicher
Liebe.
Sie, nicht getroffen, den von den Schuldigen befleckten deutschen Namen heben sie auf und legen sichtlich ihn um ihren
versteckten Namen, all die geduldigen Werke tun sie in diesem Namen.
Sie immer, wenn sie frühlings an einem Flusse stehn und einen zarten, rötlichen Himmel sehn,
wissen: in dieser hohen Minute
töten im Gesträuch der Ebenen weit verirrte, im Gestrüpp der Fälschungen wild verwirrte Deutsche meine, ihre russischen Freunde;
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