Ballade vom Elend in unserer Zeit mit einem Manifest an die Städtebestürmer
Weil diese Nacht so euer Haupt umlohte Und der Vernichtung eure Stirn sich neigt Steig ich mit euch in eure tausend Tode
Und spreche aus was eure Qual verschweigt: Ich bin die Müdigkeit das stumpfe Grauen Die Arabeske an der Häuserwand
Aus meinen Augenhöhlen überschauen Dämonen schrecklich das beherrschte Land
Ich bin das Echo auf den weißen Treppen Im Turme eures Haupts Wie lang die Nacht! Die Schatten eures müden Wahnsinns schleppen Und wirren sich im Atem dieser Schlacht
Wie alt seid ihr? Ich mache euch vergessen Die Kindheit und das Haus das Mädchenlied Ihr ahnt verwirrt: mit neuem Maß gemessen
‚ Wird in der Staub-Stadt die euch an sich zieht
Die falschen Führer hatten euch berufen Daß ihr die Neue Stadt in Asche werft Euch ließ nicht zögern jener holden Stufen Erhabner Aufschwung euer Blick geschärft
| Nur tötender Verwandlung trieb Maschinen Durch Luft und Steppe auf die Bruderstadt Ihr atmetet im Kiemenschlag der Minen
| Und stürmend donnerte das Panzerrad
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