in Finsternis gehüllt. Denn es geschehen Dinge, auf denen der Segen Gottes nicht ruhen kann.
Replik:» Es läuft also darauf hinaus, daß Sie an Gott nur glauben, weil Sie überzeugt sind, daß es den Teufel gibt und daß er Macht hat.<<- Ja, so ist es, wenn auch Ihre Worte etwas überspitzt sind. In der Tat, ich würde die Existenz Gottes leugnen, wollte man nur sagen, daß es böse Geister, unendlich mächtiger als der Mensch, nicht gibt und daß all das furchtbare Elend der Menschheit nur in ihrer Sündhaftigkeit und in der Unvollkommenheit der Natur liegt.
Mit dem Staunen beginnt das Philosophieren. Wohl, aber es endet auch damit. Ist dieses Staunen nicht ein Zeichen dafür, daß der Geist des Menschen ein kreatürliches Sein ist? Denn warum sollte ein Sein an sich staunen über sich?
Es ist anscheinend das reflexive Denken und Erkennen, das eher zu Zweifeln an oder zu Empörung gegen Gott führt, als das unmittelbare. Ich habe in meinem Leben viel gelitten, körperlich und seelisch. Zu einem Zweifel an der Gerechtigkeit Gottes und zu einem Versuch der Empörung hat das nur einmal geführt, und auch da hielt mich die Barmherzigkeit Gottes, so daß ich statt des Fluches, der mir auf den Lippen lag, den Segen Christi stammelte: Selig bist du, Simon, Jonas' Sohn, denn du glaubst. Ich erinnere mich sehr wohl der Nacht und des Zimmers. Aber es kam zu diesem Außersten auch nur durch die Mitwirkung eines reflexiven Elementes. Die unerträglichen Schmerzen[ ich hatte damals noch
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