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Unter Bedeutung ist hier verstanden die fernere oder nähere Beziehung der» Geschichte« der Welt zur Geschichte« des Reiches Gottes. Der Christ kann nicht der Ansicht Rankes sein, daß jede Zeit zu Gott gleich nahe stehe. Oder kann er vielleicht leugnen, daß Rom unter Augustus, Judäa unter Herodes und Pilatus in entscheidenderer Beziehung zur Heilsgeschichte standen als etwa Europa unter Napoleon , um nichts Kleines zu nennen? Diese fernere oder nähere Beziehung hängt nicht ab vom Bewußtsein der Menschen, wiewohl auch nicht zu leugnen ist, daß sie nicht völlig außerhalb des Bewußtseins der Menschen jener Zeit sein kann. Daß das heutige Geschehen eine solche nähere Beziehung zur Heilsgeschichte hat, darüber werden viele mit mir einig sein. Daraus aber folgt, daß auch das äußere Geschehen eines jeden einzelnen unter die Kategorie einer Entscheidung fällt.
Außer dem, was ist, ist nichts. Das ist ein metaphysischer Satz, den niemand leugnen kann. Wer es dennoch tut, mit dem ist es sinnlos, zu reden. Ein Hauch, der eine Kerze auslöscht, hat mehr Bedeutung als sein flatus vocis. Aber dann beginnt die Interpretation, dann erst beginnt die nimmer ruhige Welt des Dialogs, der verzerrend trübe Spiegel der Welt des Seins. Mundum tradidit disputationi eorum.[ Er übergab ihnen die Welt zur Auseinandersetzung( Eccl. 3, 11.)]
Die Gleichsetzung von» sich täuschen<< und» irren<, vollendet durch die Falschbildung» sich irren<<, ist eines der vielen Beispiele der Sprachverarmung durch Sprachverhunzung. Der Mangel an Ein
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