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Sturz ins Dunkel / Hermann E. Riemer
Entstehung
Seite
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eingerieben. Ich bin kein Mediziner und kann daher nicht beurteilen, welchen Zwecken diese Versuche dienten und worin ihr Sinn eigentlich bestand. Die Wirkung der Versuche war furchtbar. Je nachdem, mit welchem Präparat die Unglücklichen behandelt waren, begannen sie nun teilweise zu erblinden, ihre Gliedmaßen schwollen an und vereiterten, die inne­ren Organe verweigerten den Dienst und nicht we­nige starben unter unbeschreiblichen Qualen dahin, ohne daß jemand ihre Schmerzen linderte, denn man wollte ja die Wirkung beobachten. Ein Teil nun, bei dem keine äußeren Erscheinungen sichtbar waren, wurde in die Gaskammer geführt, und mußte dort, selbstverständlich eingeschlossen und durch ein Fenster beobachtet, Ampullen zerschlagen, deren In­halt sich unter Einwirkung der Luft in Giftgas ver­wandelte. Erst kurz vor Eintritt des Todes wurden die Leute aus der Gaskammer herausgeholt. Einige starben später.

Alle jene aber, welche die Versuchsperiode über­standen und mit dem Leben davonkamen, hatten schwere, dauernde Schäden erlitten, an denen sie immer zu tragen haben werden.

Die Liste der Schrecken ist damit keineswegs er­schöpft, aber man kann nicht alles erzählen, weil die Feder sich sträubt und im Leser schließlich der Ein­druck des Ekels und Abscheus erweckt würde, Emp­findungen, die ihn veranlassen könnten, das Buch halbgelesen fortzulegen. Ich möchte aber, daß man es bis zur letzten Seite liest und die Nutzanwendung daraus zieht, daß sich eine solche Tragödie in un­

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