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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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,, Wem Zeit ist wie Ewigkeit und Ewigkeit wie Zeit, der ist befreit von allem Leid."

Nach der Verurteilung zum Tode tröstete er die Gattin und weist sie hin auf die Unvergänglichkeit der Liebe:

,, Und nun sollte das alles vorbei sein?( Die Ge­meinschaft in der Familie). O, nein, liebe Hilde­gard, die Treue steht zuerst, zuletzt im Himmel und auf Erden."

,, O Ewigkeit, du schöne, mein Herz an dich gewöhne, mein Heim ist nicht in dieser Zeit. Wahrlich. keiner kann seine Lebensgrenze bestimmen. Gott aber sei Dank, daß unser Leben in seiner Hand stehen darf: Er hat's gesagt und darauf wagt mein Herz es froh und unverzagt und läßt sich gar nicht grauen! 1. Kor. 15, 19 und Joh. II, 25, 26." Etwas später: ,,... in Deiner Hand steht meine Zeit, laß Du mich nur Barmherzigkeit vor Deinem Throne finden." ,, Er hat noch niemals was versehn in Seinem Regiment. Nein, was Er tut und läßt geschehn, das nimmt ein gutes End'."

Im letzten Brief vom 31. Oktober klingt der Gedanke der Freude an, der ja auch in dem Abschieds­brief des Vikars Lange eine so große Rolle spielt: ,, Gott hat mir bisher geholfen, weil eure Gebete mich trugen. O, was würde das für eine Gemein­schaft werden, wenn wir wieder zusammenkämen!! Aber sei gewiß: Sie kommt; wenn nicht in dieser unendlich kurzen Erdenzeit, so bestimmt dort in der Ewigkeit. Und das ist doch wahrlich die Haupt­

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