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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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sein! In heiliger Christusliebe grüße ich Sie alle und gebe allen aus tiefstem Priesterherzen meinen Segen.

Noch eine Bitte: Vergeßt mich nicht, solange ich auf dieser Erde weile... Vergeßt mich auch nicht, wenn der ewige Hohepriester mich heimgeholt hat; muß ich doch für viele Rechenschaft ablegen... Und nun wollen wir ein bereitwilliges, tapferes, wenn auch unter Tränen lächelndes ,, Fiat voluntas Tua" sprechen! Lebt wohl! Es ist ja nur ein vorübergehender Abschied, In der Liebe unseres großen Königs grüßt Sie alle in ewiger Liebe, Dankbarkeit und Treue

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Es ist

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Nachfo

mir di Gottes

heilige

Der Herr hat ihm die Gnade der Ergebung gegeben, wie wir auch aus diesen Worten entnehmen:

,, Herr,

hier sind meine Hände,

Dann

und Ih

Ihr Eduard.

jährig

Ihnen

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Jahre

am A

Gotte

helfen

lieber

Und

Grüße

Kelle

Eller

Und

leg' darauf, was Du willst, nimm hinweg, was Du willst, führe mich, wohin Du willst,

in allem geschehe Dein Wille!"

Gott verlangte von ihm das Opfer seines jungen Lebens. Am 10. November war sein Sterbetag. Be­

vor er das Blutgerüst bestieg, schrieb er seine ergreifenden Abschiedsbriefe, zunächst an seinen Bischof:

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