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kommt zu euch Gott unser Herr! So habe ich im Brevier heute gebetet, und das ganz allein, losgelöst von aller irdisch- natürlichen Weihnachtsstimmung, wird mich dieses Jahr ausfüllen, und wird mich so ausfüllen, daß ich ganz restlos glücklich bin."
Als er das Todesurteil vernommen hatte, trug er in sein Neues Testament die Worte ein: ,, Der Name des Herrn sei gelobt! Heute wurde ich zum Tode verurteilt."
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Es ist sicher, daß Kaplan Prassek an seinem Todestage Abschiedsbriefe geschrieben hat, die aber niemals ihren Bestimmungsort erreichten. Damit sind uns wertvolle Worte verloren gegangen, die uns gewiß einen Blick hätten tun lassen in eine Heldenseele, die mit Ruhe und Freude dem blutigen Tod entgegensah und alle, welche das Blutgerüst umstanden, mit Bewunderung erfüllte.
Zum Charakterbild.
die
Jemand, der Johannes Prassek recht nahe stand, zeichnet ein treffendes Bild seiner Persönlichkeit: ,, Wenn man über sein Leben und Sterben etwas sagen will, muß man über die Liebe sprechen- seine Liebe seine glühende, opferbereite
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ganzen Begeister von dem Feuer ihrer Reinheit u auserwählten K
Nicht achtendo lichen Ruf und den einmal als öfterer gutgeme Sicherheit.
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seine Hilfe su
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seines Wirkens
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die Liebe zu seinen Mitmenschen, besonders zu allen Kranken, Schwachen, Unglücklichen und Unterdrückten.
Aus engen Großstadtverhältnissen
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