dieser Führerbesprechung wußten wir am nächsten Morgen schon alle Details. Es war nichts mehr dicht und der Zeitpunkt zu solcher Untat schon lange verpaẞt.
Wachsend in Haß, Groll und Verbitterung verharrten der zweite und der dritte Lagerführer. Tenkle, später Kuhn, dazwischen der Hamburger, die ,, blonde Bestie" genannt( Jarolin und Hoffmann waren schon weg). Sie waren von der alten SS- Schule, die nur Miẞhandlung der Häftlinge kannte, daher wurmte sie die fortschreitende Aufweichung" der Behandlungsmethoden. sie ihren Unmut abladen und ihrer Wut freien Lauf lassen konnten, taten sie es. Nicht mehr so dumm offen, wie der seinerzeitige Arbeitseinsatzführer Welter seltsamerweise ein Rheinländer-, der uns wiederholt drohend zurief: ,, Glaubt ja nicht, daß Ihr unseren Untergang überlebt! Wir werden Euch alle vorher umlegen." Nun, der war an der Front draußen, dem Zwange folgend, nicht dem eigenen Triebe.
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Dafür war der fürchterliche Oberscharführer Bach da und hielt sich zähe; der SD- Mann, zur Ueberwachung der Ge stapo , dessen Haẞ offenbar nicht einmal an sich selber eine Grenze fand, der Opponent der Politischen Abteilung, immer drohend und strafend. Er wollte das Schicksal noch niederzwingen, als die Würfel längst gefallen waren. Wehe dem, für den er sich ,, interessierte"! Wehe dem, von dem ihm etwas zugetragen wurde, ob wahr oder unwahr, blieb völlig gleichgültig. Er richtete 1944 einen Spitzeldienst im Lager ein( Häftling Wernecke); rohe, freche Gesellen, bestochen durch seine Gunst, Horcher auf der Stube, auf der Blockstraße, auf dem Appellplatz. Keiner war mehr sicher vor Denunziation. Geheime Listen wurden aufgestellt von angeblich besonders ,, Gefährlichen", und langjährige Häftlinge aus besten Kommandos und Funktionen, radikaler Richtung verdächtig, auf Straftransport geschickt. Jeder Tag ein neuer Fall, Aufdeckung von geheimer Verschwörung das war Bach. Er
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wollte sich in Dachau unter allen Umständen halten. Er ließ den ,, Stehbunker" bauen, diese Zementkabinen, in denen der Delin
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