MEIN ABENDGANG

Was will ich denn von dieser Welt?

In einem Wald ein kleines Zelt,

und abends noch einen Gang durchs Feld, was will ich denn?

Nur einen Blick am Wald entlang, und abends einen entrückten Gang

hin und zurück, auf Vögleins Sang. Was will ich denn?

Ein Fahrrad, das mich trägt

vom fernen Wald, den Gott alleine pflegt zur Stadt, die meine Schmerzen trägt.

Was will ich denn?

Ein stilles Schicksal nur,

einen Ausblick auf die fromme Flur,

und Hoffen auf die Gottnatur,

ist das zuviel?

Des Herzens Scherben liegen bloẞ. ist denn mein stiller Wunsch zu groß? Dann Leben, laß mich,

laß mich los!

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