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Nr. 51. Deutsche Photographen-Zeitung 1894.
Wer weiss, ob das auf raffinirte Weise s in die W 1 Actien einiger Papierfabriken nicht atarhet a ehier Nitsbo ue denen der Richtung empfindliche Baisse dort, wo am allerweni sten ewat lt irchn ter⸗ drücken können. Schreiber dieses fertigte zum Szunen Fler Herr, nR mrunn vor deren Augen auf Albumin feinere Copieen als auf Kolloqionpal ſer be ter Marken.(Qui vivra, verra. Man ist schon sichtlich bestrebt peim an ti der I. Wahl Albumin noch sorgfältiger vorzugehen als früher, kann! 6e Albr 1m kräftiger oder reicher arbeitend haben, ganz nach Bedarf und Wuusch und kann Töne damit schaffen, deren glitzernder Schmelz stets über Celloidin oder wi bich ein Kollodionpapier noch nennen mag, erhaben hinwegblicken kann Meiner bo. sonderen Freude aber würde ich ehrlicher Weise sofort rückhaltslos Ausdtuck geben, würde ein Ersatz für Albumin nach modernen höheren Ansprüch 6 t acnſe Kelunaen, Pis jetzt ist es noch nicht da. 1 rn ha2 m noch einmal auf die nicht befriedigend zurückzukommen, sei darauf aufmerksam unnndat. aitnn Ahamne erlläer ihrer chemischen Formel nach Schwefel enthalten, ferner der Baryt im Barytpapier das schwefelsaure Salz des Baryums. Sollten da nicht noch unerforschte Zu- stände und Einflüsse auf irgend welche Weise Schwefelung der Bilder verursachen können?! Ist dieses der Fall, dann hat man vor allen Dingen nach schwefelfreien Bindemitteln oder Bildträgern zu suchen, um den gefährlichsten Stoff von Anfan an in keiner Form im Bilde zu haben.— 1 b 6 Schliesslich erachte ich eine wohl noch nicht bekannte eigenthümliche Anwendung der Landschaftscamera als erwähnenswerth, um zwar nicht einer Verbesserung derselben, als vielmehr einer vollkommeneren Nutzanwendung das Wort zu reden. Man kommt zuweilen in die Lage, bei ungewöhnlich hoch oder tief liegenden Architekturen und dergl. die entsprechende Verschiebung des Objectives nach oben oder unten nicht ausreichend zu finden und dasselbe deshalb aufwärts richten oder neigen zu müssen. Die nothwendig erscheinende Verzerrung der Parallelen ist sehr leicht bei der Aufnahme zu vermeiden, stellt allerdings an das Objectiv ungewöhn- liche Anforderungen. Man hat nämlich nur nöthig, die Visirscheibe an der Camera so schief zu stellen, dass sie in Wahrheit lothrecht steht, also parallel zum Aufnahmeobject.*) Ein einfacher Versuch nur durch Ein- stellen wird das Gesagte bestätigen, ja man kann sogar mehr mit der Mitte des Objectives arbeiten, wodurch Schärfe, die bei unvollkommenen Objectiven stark leiden könnte, gewonnen wird. Sonst hilft stärkere Abblendung darüber hinweg. Für eine vollkommene Camera werden also die Verstellungen der Visir- scheibe fast nur für den besagten Zweck, wenn die Verschiebung des Objectivbrettes hient Ausreioht eine Nothwendigkeit sein, wenn sie auch nur selten gebraucht werden wird.
Literatur.
Deutscher Photographen-Kalender 1895. Mit zwei Kunstbeilagen und einem Eisenbahnkärtchen. Preis Mk. 1,50, bei freier Zusendung Mk. 1,60.
Wie in der vorigen Nummer mitgetheilt, ist der Deutsche Photographen- Kalender erschienen und wird zum Tbeil mit dieser Nummer gleichzeitig an die Besteller versandt. Die Herstellung des Kalenders ging diesmal ziemlich glatt von Statten. Es ist die Vorsicht gebraucht, an diejenigen Vereine, welche die Mitgliederlisten sandten, diese Listen noch einmal zur Correctur zurückzusenden, sodass wir hoffen können, das Material sei ein ziemlich cor-— rectes. Der Kalender legt, wie unsere Leser wissen, sein Hauptgewicht auf eine ausfübrliche Receptentabelle, auch noch auf sorgfältig zusammengetragenes statistisches Material. Wir haben trotzdem, dass durchgebend die kleinste Schrift, die verfügbar war, gewählt wurde, dennoch wiederum eine Vergrösserung des Kajenders um 26 Seiten zu verzeichnen, hauptsächlich wohl veranlasst durch die vielen neuen Vereine, welche seit dem letzten Jabre entstanden sind und deren Mitgliederlisten erheblichen Raum in Anspruch nehmen. Leider müssen wir
*) Anm. Für Fälle, bei denen das nicht mehr ausreicht, empfehlen wir die in Nr. 20 1 16e Red.
D. Phot.-Ztg. 1894 angegebene Methode.


