Jahrgang 
1894
Seite
497
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Nr. 50.

Deutsche Photographen-Zeitung 1894.

Deutscher Photographen-Verein.

Als neue Mitglieder waren an g emeldet:

Herr Hugo Schiel, Hofphotograph, Insterburg. Herr A. Weiss-Reinschmidt, Photograph, i. Fa. Math. Gerschel, Strassburg

(Els.), Meisengasse. Als neue Mitglieder sind aufgenommen(angemeldet in Nr. 48 u. 49):

Herr Curt Bentzin in Görlitz. Herr Hermann Legler, Graveur für photographische Objective und Stempel, Görlitz., Berliner Str. 30.

Lesezirkel 1894.

Es gelangten zur Versendung am 11. December 1894:

Reihe I. Phot. Correspondenz Nr. 411. Reihe IX. Die Photographie Nr. 60. . 411. X. Moniteur de la Phot. 23. II. Mittheilungen 17. XII. British Journal ofPh. 1804. III. 17. Phot. News 1891. VI. Notizen 359/60. XIII. Phot. Times 688. VII. Wochenblatt 48/49. Bull. de la Soc. Frang. 22. VIII. Rundschau 12.

protokoll der XXIII. Wanderversammlung in Frankfurt a. M. vom 21. bis 25. August 1894. (Ausführliche Ausarbeitung nach§ 3 derGeschäftsordnung für den Vorstand.) (Nach stenographischen Aufzeichnungen.) (Fortsetzung.)

Herr Prof. Bruno Meyer:Wenn der D. Phot.-Verein, der heute erst das endgiltige Wort zu sprechen in der Lage ist, jetzt kommt und sagt: wir wollen auch mit thun, dann möchte ich wohl sehen, was die Herren für Gesichter machen, und was sie sagen. Ich bin der Ansicht, dass der Deutsche Photographen-Verein sicher nicht derjenige sein würde, der in diesem Falle den Schaden haben würde; nur Vortbeile könnten ihm daraus erwachsen, und wenn es auch nur gelänge, den Gegner solcher Gestalt in eclatantester Weise ins Unrecht zu setzen. Man denkt von mauch auderer Seite, wie mir bewusst ist, wie iech in dieser Sache. Deshalb liegt mir daran, dass wir die Angelegenheit nicht in dem Sumpfe stecken lassen, in dem sie festgefahren ist, sondern dass wir einen gangbaren Weg finden, sie in unser würdiger Weise noch weiter zu einem entscheidenden und für uns noch günstigeren Punkte hinauszuführen. Der natürliche Ausgangspunkt dafür scheint mir durch das einfache Bestehen darauf, als etwas ganz selbstverständlich Berechtigem, dass wir ohne alle Frage auch mitwirken dürfen, gegeben zu sein. Niemand wird das ganz berechtigte Interesse auf unserer Seite in Abrede stellen wollen und dürfen, unter Re- spectirung unseres einmal erworbenen Ansehens, das wir in der Welt ge- niessen, mitzuthun. Ich wünschte, dass noch von verschiedenen Seiten in ähn- lichem Sinne gesprochen, oder durch irgend eine unzweideutige Beschlussfassung die wesentliche Uebereinstimmung hiermit kund gethan würde; damit man darauf hinweisen kann: das ist unser Standpunkt gewesen, und auf diesem Standpunkte verharren wir; und wir erklären feierlich und öffentlich, dass unsererseits den berechtigten Bestrebungen der Gesammtheit keine Hemmnisse in den Weg gelegt sind, sondern dass uns durch eine ganz vorzeitige und aufrecht erhaltene Brüskirung von entgegengesetzter Seite eine sachgemässe

Entscheidung, wie sie unseren Neigungen und Absichten entsprochen baben

würde, unmöglich gemacht worden ist, wenn wir uns nicht selbst wegwerfen wollten. Sollte sich kein anderer besserer Weg finden lassen, so würde im Nothfalle schon eine eingehendere Discussion das Nöthige leisten. Es würde, wenn ursprünglich noch irgendwo ein Zweifel bestanden hätte, dadurch Klar- heit verbreitet werden. Wir sind uns das Denjenigen gegenüber, die ausser- halb unseres Kreises steben, schuldig, und wir müssen dafür Sorge tragen,