Jahrgang 
1894
Seite
488
Einzelbild herunterladen

488 Deutsche Photographen-LZeitung 1894. Nr. 49.

Ausserdem hat Klementz unter seinen Blättern eine»Erinnerung an das zweite Stiftungsfest des Amateur-Photographen-Vereins zu Frankfurt a. M., Aenabane einer Gruppe ausgestellter Bilder, die deutlich lesbar also auf der Vorder- seite des hier concurrirenden Blattes! den Namen des Ausstellers enthält. Das genügte natürlich für sich ganz allein, um ihn ausser Bewerbung zu stellen! Für mich an dieser Stelle ist das selbstverständlich kein Grund, die Leistungen der Liebbhaber zu übergehen; und es freut mich aufrichtig, sagen zu können, dass dieselben bis auf die eine ganz formlos eingesandte sämmtlich Interesse zu erregen wohl geeignet sind.(Fortsetzung folgt.)

Lumières Photographie in Naturfarben.

blauem Papier beklebt. 1 Augenaxe stark geneigten Richtung bei reflectirtem Licht sichtbar, ausserdem er- scheint das Bild wie ein schwaches Negativ. Dasselbe stellt das Innere eines Rasen- und Blumengartens mit Bäumen und Gesträuch vor. Letztere sind bis auf eine weissstämmige Birke belaubt, zwischen dem dunkelgrünen Laube der Sträucher erscheinen eine Anzahl rother und weisser Blumen(Nelken?). Der Rand der Rabatte ist mit weissen oder silbergrauen Blattpflanzen(vielleicht Centaurea argentea?) eingefasst; Rasenausläufer erstrecken sich bis auf den ge- kiesten Weg. Der Rasen unterscheidet sich deutlich durch sein mehr gelbliches Grün von dem glänzenden Grün der Sträucher. Im Hintergrund erblickt man ein einstöckiges Gebäude, vielleicht eine Remise, mit hellrothem Ziegeldach. Das Ganze macht einen effectvollen, sehr lebendigen Eindruck; der blaue Himmel be- sitzt freilich einen Stich ins Violett; bemerkenswerth erschienen mir die sehr gut gekommenen Mischfarben, wie z. B. das Braun des Baumstammes links, das Grau des Kieses auf dem Gartenweg; das Roth des Ziegeldaches zeigte in veränderter Richtung betrachtet einen grünlichen Schimmer.

Die Gebrüder Lumiéère haben ihr verbessertes Verfahren publicirt, ob sie ganz präcis dabei verfahren sind, kann man nicht wissen. Herr Dr. Neuhaus in Berlin soll sich ja gleichfalls mit Glück der Farbenphotographie gewidmet haben und so ist vielleicht die Zeit nicht mehr fern, wo dieses so lange gesuchte End-

ziel aller photographischen Bestrebungen seinen Einzug in die Praxis hält!

Jena. Dr. J. Schnauss.

Weihnachtsaufträge. Novelette von F. H. (Na chdruck v erboten.)

Es waren nur noch wenige Wochen bis Weihnachten und im ganzen Geschäfts- leben herrschte rege Thätigkeit; Handwerker und Geschäftsleute waren vollauf mit Weihnachtsaufträgen beschäftigt.

Nur in der photographisch-artistischen Kunstanstalt von Ed. Würdig war traurige Stille. Die Aufträge liefen in diesem Jahre ganz besonders spärlich ein, was wohl dem Umstande zuzuschreiben war, dass der Concurrent des Herrn Würdig, der junge Strebling, die Kunden fortschnappte.

6

nohel. Dald? dhkrenyläre welichthit fhe des Ve leran dachte wüt Leute vo neh emn Geda Hapoe Stadtye penantbabme gerr Würdig ijedenen Ue waebtsteiertas filte. I gerade lmmer, un fle vartete, u li Anfnahm Anna Bürgern uwwandte: Aeh was je di uWerer St. lbg, lhrem en Ffürilig amt ud 2 ichts Wes lin geworden. tber jeh h ndt gchöner. futt bate b un dann fubd unte u Bd »und die 94 lassen 8 ni der vor

b