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Nr. 45.
v. Stülpnagel Excellenz, beehrt wurde.
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Deutsche Photographen- Zeitung 1894. 14435
Vors.:„Wünscht noch Jemand das Niemand meldet, will ich abstimmen las Ermächtigung ertheilt, die neuen Medaillen anfertigen zu lassen und sie schon für die diesjährige Prämiirung einzuführen, bitte ich die Hand zu erheben.“— Der Autrag wird angenommen.— Nachdem der Vorsitzende darauf aufmerksam gemacht hat, dass nach dem gleich nach Schluss der Sitzung stattfindenden gemeinschaftlichen Essen die Eröffnung der Ausstellung um 1 ½ Uhr statt- findet, und am Abend 8 Uhr im kleinen Tanzsaale von Herrn Director D. Schultz-Hencke ein Vortrag mit Scoptikon gehalten wird, erinnert er weiter daran, dass am nächsten Morgen früh von 8 bis 10 Uhr in der Ausstellung allgemeines Zusammenfinden sein wird. Auch die Mitglieder des Preisgerichts werden sich einfinden, und es werden namentlich Fabrikanten und Händler darauf aufmerksam gemacht, dass sie Gelegenheit haben, allen Anwesenden ihre Gegenstände selbst vorzuführen und auf Neuigkeiten aufmerksam zu machen, die für die Beurtbeilung nothwendig sind, damit es nicht vorkommt, dass Dieses oder Jenes von der Jury übersehen wird.
Um 12 Uhr wird alsdann die Sitzung geschlossen.
Gegen 2 Uhr begeben sich die Festtheilnehmer in die Ausstellung, welche auch von einigen hierzu eingeladenen Gästen, darunter Generallieutenant Der Vorsitzende weist in einer kurzen Ansprache auf die Bedeutung der Ausstellung hin und erklärt die Ausstellung für eröffnet.
Am Abend um 8 Uhr hielt Herr Director D. Schultz-Hencke seinen Vor-
trag über„Photographie in Kunst und Wissenschaft“, unter Vorführung zahl- reicher sehr gelungener Scioptikonbilder.
Wort in dieser Beziehung? Da sich sen; jeder, wer dem Vorstande die
Donnerstag, den 23. August: Zweiter Versammlungstag. Vorsitzender: K. Schwier, Weimar.
Von 8— 10 Uhr versammelten sich die Festtheilnehmer in den Gallerieen des Palmengartens zur Besichtigung der Ausstellung.
Um 10 ½ Uhr wird die Sitzung eröffnet.
Es wird vorab noch eine Wahl vorgenommen: Preisrichter für eine Be- werbung um die silberne Medaille, welche der D. Phot.-Verein für eine neue Copirmethode ausgeschrieben hat.
Hierzu werden
von dem allgemeinen Preisgericht: Herr C. Kesselhuth, Hildesheim, vom Vorstande: Herr Karl Wunder, Hannover, und von der Versammlung: Herr L. Belitski, Nordhausen, gewählt. 9) Bericht über die Sonntagsruhe.
Der Vorsitzende berichtet kurz über den Gang und Stand der Angelegenheit, wie er dieses in der D. Phot.-Ztg. bereits ausführlich wiedergegeben hat und spricht seine Freude darüber aus, dass es sogar dem Frankfurter Verein noch möglich gewesen ist, am Abend vor der Audienz nach Berlin hin telegraphisch seine Zustimmung zu ertheilen, wodurch dann eine wirkliche Vereinigung sämmtlicher deutscher Vereine erzielt war. Der Vorsitzende theilt mit, dass die Deputation einen recht guten Eindruck hinterlassen und wenigstens die Zusage erhalten hat, dass die photographischen Geschäfte, soweit zulässig, berücksichtigt werden sollen. Diese Berücksichtigung soll darin bestehen, dass
die 5 Stunden Arbeitszeit je nach den örtlichen Verhältnissen gelegt werden
könuen, dass sie in Berlin z. B. auf den Vormittag, in anderen Städten, wo viel Fabrikarbeiter sind, auf den Nachmittag fallen. Möglichst soll darauf ge- sehen werden, die 5 Stunden in einer Reihe zu haben und nicht durch den Gottesdienst unterbrochen. Von den Familienmitgliedern kann auch nach Einführung des Gesetzes Hilfe geleistet werden, nur die Gehilfen dürfen nicht mehr wie 5 Stunden arbeiten. Sobald in dieser Beziehung Bestimmungen erlassen werden, werden die- selben durch die D. Phot.-Ztg. sofort zur allgemeinen Kenntniss gegeben. Der Grundantrag der Deputation, zu erreichen, dass die Gehilfen den ganzen Sonntag arbeiten dürften und dass ihnen dann jedesmal, wie das Gesetz vorschreibt,


