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. V 434 Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 45. n öFus . ſet 9
. aut vele b Protokoll der XXIII. Wanderversammlung in Frankfurt a. M. ang ee . Mne e ährlge vom 21. bis 25. August 1894. dsßd (Ausführliche Ausarbeitung nach§ 3 der„Geschäftsordnung für den Vorstand“.) ias ViN b (Nach stenographischen Aufzeichnungen.) 1 li(ass (Fortsetzung.) atuſljden, Berichtigung. 3(d. 3
Auf Seite 423 der vorigen Nummer, Zeile 20 von oben, ist bei der Aufzählung der Vor- aub-Heneke standsmitglieder der Name des Herrn Oscar Suck ausgefallen, welchen wir hinzuzufügen bitten. 1 is m Dà „„„ waoles LuSamll 8) Aenderung der Geschäftsordnung für das Preisgericht 3 lnann (Stiftung einer neuen Medaille für Händler und Fabrikanten). turlsnsam Vors.:„Es sind von verschiedenen Seiten Vorschläge gemacht, ob es nicht mamüuls Veden
zweckmässig sei, ähnlich wie wir für die Gehilfen eine besondere Medaille ge-
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schaffen haben, auch für die Aussteller von photographischen Gebrauchs- artikeln, also für Händler und Fabrikanten, eine besondere Medaille prägen zu lassen. Die eine Seite dieser Medaille würde ja die gleiche bleiben, und nur für die Rückseite mit der entsprechenden Widmung ein neuer Stempel gravirt werden müssen. Den Wortlaut dazu müssten wir später feststellen. Wir bitten die werthe Versammlung, dem Vorstande die Genehmigung zur An- 4 fertigung einer solchen Medaille, die ja auch dieses Mal schon vergeben werden nh auf die kann, zu ertheilen. Es ist das keine einschneidende Aenderung, die in irgend ilte einer Weise unser sonstiges Programm berührt; es würde ausserdem hier du tend unm einem oft geäusserten Wunsche aus der Jury selbst Rechnung getragen. Die ier bbotogra Jury sagt: wir sind in Verlegenheit, wir können, wenn wir bei vorzüglichen lr gelunge Leistungen im Portraitfach, wo wir„Silber“ und„Gold“ beschlossen haben, doch nicht bei Bedarfsartikeln auch auf eine solche erkennen, da doch die künstlerische Seite immer als einen Strich höher stehend betrachtet werden soll und es könnten bei Einrichtung einer anderen Medaille den Händlern und Fabrikanten u-0 Uhr leichter Medaillen höherer Grade verliehen werden. Ich möchte Sie bitten, über diese Angelegenheit, die der Casse allerhöchstens 75 Mark kosten würde, Ihre Ansicht kund zu geben.“
Prof. Bruno Meyer:„Ich möchte diesen Vorschlag dringend befürworten. Die Preisgerichte werden viel freier in ihrem Urtheil, wenn sie in solcher Weise nbli n über zwei verschiedene Auszeichnungen zu verfügen haben. Es hat stets etwas e ausges Peinliches, dieselbe Medaille für photographische Arbeiten und für Beschaffung von technischen Hilfsmitteln zuzuerkennen. Man weiss sehr wohl, dass es sich um Feststellung von Vorzüglichkeitsgraden je nach der Natur des Gegen- standes bandelt. Aber man empfindet doch nur allzusehr, dass durch die gleiche Form der Auszeichnung eine Gleichstellung vollzogen wird, der Alles wider- strebt. Die Art des Verdienstes ist auf beiden Seiten so verschieden, dass auch das Maass nicht übereinstimmen kann. Augenscheinlich haben wir es ſenitenle z. B. bei den photographischen Arbeiten mit einer viel reicheren und inten- ütdts in der siveren individuellen Bethätigung zu thun, als bei den Hilfsmitteln. Anderer- tsin Freude seits wie relativ gleichgiltig und wirkungslos erscheint eine bestimmte Gruppe esen ist selbst sehr hervorragender Photographieen, verglichen etwa mit dem epoche- lainmung machenden Auftreten eines neuen Objectiv-Typus! ſütbe deutsch
„Das lässt sich nicht gut vergleichen; die beiderseitigen Urtheile lassen sich Mui nicht unmissverständlich in derselben Zeichensprache ausdrücken. Schaffen Sie zweierlei Bezeichnungsweise, so haben wir eine augenscheinliche Erleich- 1 terung der Arbeit; und es ist keineswegs etwa Gefahr, dass die Fabrikanten bh en Arpe
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und Händler in irgend einer Weise dadurch herabgesetzt werden. Die ihnen i läs ääg 4 zu verleihende Medaille ist nicht minderwerthig, sondern anderswerthig: es ist driarteit weiter gar nichts, als wenn bei einer Weltausstellung darauf steht: zuerkannt ſuta dun 1 für die und die Gruppe. Die Hilfsmittel der photographischen Technik bilden ieast unneſd ja doch thatsächlich auch bei uns eine Abtheilung für sich.— Durch die un de en Kosten bitte ich Sie, sich nicht abschrecken zu lassen; es sind nur einmalige. mta d 88 Wir brauchen nur den Stempel für die eine Seite; das ist eine Sache, die nicht Nad n len ins Gewicht fällt. Das nächste Mal schon kostet die Neuerung nichts mehr. Fiüh les
Der Betrag ist zu gering, um deshalb eine so vortheilhafte Aenderung nicht ſa vorzunehmen.“


