360 Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 37.
baren Fällen vorwurfsfreier Construction und damit vernünftiger Vergleichung geht dieselbe Lichtmenge nach Verhältniss der Oberfläche concentrirter durch das kleinere Glasbild hindurch als durch das grössere, und kann daber die jim umgekehrten Verhältnisse grössere Vertheilung auf eine relativ grössere Wandfläche mit der gleichen Endwirkung ertragen.
Eine Schlussfolgerung muss aber aus dem Vorangegangenen noch aus- drücklich gezogen werden, weil sie zu wichtig und zu befremdlich ist, um es der Besonnenheit und dem Muthe selbst des denkenden Freundes der Projections-
Kkunst zu überlassen, ob er selbst dazu gelangt oder nicht. b(Fortsetzung folgt.)
Rundschau.
Aus englischen Zeitschriften.
Der Preis des Silbers sinkt noch weiter. Diese dem Ohre des Photo- grapben angenehme Nachricht ist geeignet, bei unseren Nationalökonomen die schwersten Besorgnisse zu erwecken. Wie British Journal unter der Spitz- marke„Silber noch billiger“ berichtet, ist der gegenwärtige Werth des Silbers 2 Schilling 3 Pence pro Unze und der Umsatz war trotz dieses billigen Preises auf dem Londoner Silbermarkte ein nur geringer. In derselben Nummer des Br. J. finden wir einen lebrreichen Artikel über die Beziehungen zwischen Entwicklung und Temperatur, in welchem der Pyro- entwickler mit den modernen Entwicklern Hydrochinon, Eikonogen ete. in Vergleich gestellt wird. 1 Bei normaler Temperatur entwickelt Hydrochinon schwächer als Pyro- entwickler, auch wenn das erstere mit kohlensauren Alkalien angesetat ist. Bei fallender Temperatur wird diese Differenz immer grösser, so dass bei niedriger Temperatur die Entwicklungskraft des Hydrochinons fast vollständig verschwindet und in der Nähe des Gefrierpunktes eine praktische Verwendung ausgeschlossen ist. Betrachtet man den Pyroentwickler für sich allein, so ergiebt sich bei niederer Temperatur in der Regel ein klareres, in den Schatten detailloseres Bild, wie man es bei der Anwendung von Bromkali als Verzögerer erbält. Bei erhöhter Temperatur findet das Ümgekehrte des vorhergehenden hFalles statt, die Platten neigen zum Schleiern und bleiben dünn, gleich als wenn sie eine Ueberexposition erfahren hätten. Diese Thatsachen lassen erwarten, dass sich eine zu kurze Exposition durch einen Entwickler von höherer Temperatur, eine Ueberexposition durch einen kälteren Entwickler ausgleichen lässt, doch ist dem nicht so. Wie schon gesagt wurde, wird Hydrochinonentwickler bei niederer Tem- eratur fast gebrauchsunfähig, während bei erhöhter Temperatur eine merk- liche Verstärkung der Entwicklungskraft zu verzeichnen ist, indem wenige Temperaturgrade genügen, um aus dem sehr langsam wirkenden Entwickler einen solchen von schneller Wirkung entstehen zu lassen. Was aber noch besonders hervorgehoben werden muss, ist die Thatsache, dass im Gegensatze zu dem Pyroentwickler der Hydrochinonentwickler bei erhöhter Temperatur trotz seiner schnellen Wirkungsweise keine dünnen, sondern sehr kräftige und schleierlose Negative ergiebt, ja dass sich diese vortheilhafte Eigenschaft be- sonders durch eine schöne Ausarbeitung der Halbschatten documentirt, so dass empfohlen werden muss, wenn auf letztere besonderer Wertb gelegt wird, immer bei höherer Temperatur zu entwickeln.
Eikonogen ist als Entwickler weniger abhängig von der Temperatur als Hydrochinon. Es verliert durch Erniedrigung der Temperatur nicht so sehr an Entwicklungskraft wie der Pyroentwickler, aber bei erhöhter Temperatur wird es bald als Entwickler unbrauchbar, indem die entwickelte Platte den Charakter einer vielfachen Ueberexposition zeigt. Metol verhält sich ahnlich, obgleich es leichter controlirt werden kann als Eikonogen, besonders bei einem geringen Zusatze von Bromkali. Durch das letztere wird jedoch kein Gewinn erzielt, denn jede durch Temperaturerhöhung bewirkte Beschleunigung wird
— — =
—
—
— —
— — — —=— — = — — — — —
——— ——— ———— ——
— — 2 —
1
—
led iodessel dew Pabrik
R Photograp m bekaunter Ph velehe eine üteopg rein
4 in erster
— 3— — — — — — —
oriom zur aouderem li ebenk al Kop ist u lastman- deinen B. bapieren dieh Stü tgebenen! ele Aufst de Jumn lESeusw
ie Auigat
—— — —
5
—
—
—— e
—
—
1
lad
—
— —
1
1
—
— ——
— — —— —
— —
5
——
— — —
1
— —
— —
—— —— ——
—— — ☛ —


