Jahrgang 
1894
Seite
292
Einzelbild herunterladen

2

Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 31.

1. Der Körper des Apparates.

Der Körper des Apparates ist ein einfacher Kasten, der zur Erfüllung seines Zweckes durchaus keiner Eleganz und Künstelei bedarf, begreiflicher Weise aber gerade deshalb der Phantasie und dem Luxusbedürfniss, bezw. dem Sport Thür und Thor zur Bethätigung und zu Ausschreitungen sperr- angelweit offen hält. Geschmack und Geldbeutel haben hier das bestimmende Wort. Das Gebiet der Möglichkeiten ist unabsehbar, das Bedürfniss àͤusserst bescheiden. Der Kasten muss nur die nothwendigen functionirenden Theile aufzunehmen geeignet, im Uebrigen standfest und lichtdicht sein, dabei aber reichliche Luft-Zu- und Ableitung darbieten und der Hitze widersteben. Das ist wesentlich Alles, was er zu leisten hat. Er wird also passend von Blech, am besten dem wenig rostenden Stahlblech, oder bei besserer Ausstattung aus Aluminium-Bronze-(oder-Messing-) oder aus vernickeltem Blech her- gestellt. Die Forderung einer schwarzen oder wenigstens dunklen und Wo möglich stumpfen Aussen- und Innenfläche ist unbegründet. Innen wirkt die schönste Politur an irgend einer anderen Stelle ganz genau ebenso wie der mit grosser Wichtigkeit behandelteReflector, über den sogleich noch zu sprechen sein wird; und von aussen her muss der Apparat ja der Vorführungen selbst wegen so vor Bestrahlung gesichert sein, dass es gleichgiltig ist, ob er hell und glänzend ist oder nicht.

An der Vorderwand ist der Kasten zur Aufnahme der Beleuchtungslinsen mit einer entsprechenden runden Oeffnung verseben. Die Hinterwand wird in der Regel ganz durcb eine Thür gebildet, damit die verhältnissmässig grossen Lampenkörper bequem eingeschoben werden können. Diese Thür pflegt im Inneren nach altem gedankenlosem Herkommen den schon berührtenReflector, einen hochpolirten metallenen Hohlspiegel, zu tragen. Der thatsächliche Nutzen dieser Vorrichtung ist, wie schon angedeutet, völlig gleich Null. Die von der Lichtquelle aus direet die Beleuchtungslinsen erreichenden Strablen convergirem nämlich jenseits der letzteren stets in einiger Entfernung hinter dem Brenn- punkte des Systemes und werden an dieser Stelle auf die später zu er- örternde Weise durch das Objectiv aufgenommen und weiter geleitet. Die auf den Reflector fallenden Strahlen hingegen gelangen von diesem aus(annäherud) parallel auf die Beleuchtungslinsen und convergiren folglich schon im Brenn- punkte. Sie köpnen also nur dadurch überhaupt eine Wirkung ausüben, dass sie bei ihrem Durchgange durch das zu projicirende Bild dieses etwas heller, d. h. selbstleuchtender machen. Da dies aber nur in dem Maasse geschehen kann, wie das Bild für Licht undurchlässig ist, so liegt auf der Hand, dass der Reflector zur Helligkeit und Klarheit des projicirten Wandbildes absolut nichts irgend Bemerkbares beizutragen vermag. Schade daher um jeden Pfennig, den er kostet; und sein Preis ist selbstverständlich gar nicht so ganz unerheblich, wenn er, wie es sich für einen Theil der optischen Ausstattung des Apparates geziemt, in guter Qualität geliefert werden soll. b

Nach oben hin ist für die Ableitung der Verbrennungsgase zu sorgen. ES muss daher hier eine Art Schornstein(Schlot) angebracht sein, der aber den Lichtstrablen keinen Austritt in die Umgebung gestatten darf, dagegen hinreichend hoch sein muss, um der Lampe genügende Zugluft zu gewäbren. Zu diesem Zwecke müssen auch nahe dem Boden des Kastens gegen Lichtaustritt von innen her ausreichend gesicherte Luftlöcher in reichlicher Zahl angebracht sein. Bei der starken Hitze, die sich im Inneren entwickelt, und dem daraus sich er- gebenden starken Auftriebe der Luft braucht übrigens der Schornstein keines- wegs gar hoch zu sein, er muss aber eine verhältnissmässig nicht unbeträcht- liche Weite haben..

In allen Fällen ist es gut wenn in dem Apparate aber nicht ausschliesslich Petroleumbeleuchtung zur Verwendung gelangen soll, unbedingt erforderlich, dass wenigstens auf einer Seite, besser auf beiden, eine reichlich grosse, aber natürlich wie Alles lichtdicht schliessende Thür vorhanden, auch fut die Zuführung der etwa nöthigen Leitungen die Möglichkeit vorgesehen ist. Sehr empfehlenswerth ist es, wenn in den Thüren, bezw. in den thürlosen Seitenwänden, kleine dunkelroth verglaste Oeffnungen angebracht sind, damit man die Lichtquelle, ohne zu öffnen, und ohne Blendung beobachten kann.

W huge

geder

öil torthe

a 9

Ktr eb. 5 lelaugen

ei abo! eh gen

Rhender

a lh d

fon p Fene

Ha pshic

düäpbere Voiphr ger

d bebler,

deltlässed ers la

Wet Phel,

Au'ſſreb- dbefedal rid pehr 2

Wimk ſr lur-

(t M 1s ſer pon die Pim Ji

Lei pm ahe

elie ken puleh trd D

dw Rlbiü

dud p kale

hre Kuſt 1 Rüi ſllb- li as

4 eul Seh.

zege afu g daut Webt V

enen

deieug