—— ——
—— —
4 — ſͤ o“ 1 —————— e——*———.— 4
———.————.— —————.—
——
———— — —
——
224 Deutseche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 23.
wicklers entstandene Farbstoff ist bekannt, und wird häufig bei der Entwieklung von Gelatineplatten sehr lästig, iudem er Gelb- und Braunfärbung veranlasst. Diese Färbung findet sich aber nicht auf dem Silber des Bildes, wo sie sich doch eigentlich nach Liesegangs Annahme finden müsste, sondern sie fndet sich vielmehr in der Gelatine und lässt sich daraus durch Anwendung ge-
eigneter Mittel ohne Nachtheil für das Bild entfernen. Es müsste demnach,
wenn das Bild wirklich aus den Oxydationsprodueten gebildet würde, sieh durch Anwendung der entsprechenden Mittel entferhen lassen, ein Versuch, den wir jedem Interessenten überlassen.
Das Resumée des Gesagten wird also Jedem klar sein und lautet folgen- dermaassen: Die Entwicklung von Chlor- und Bromsilberpapier mit den modernen Entwicklern ist immer eine chemische und wird nur insoweit durch die Belichtung und Moderation des Entwicklers beeinflusst, als das entstehende Bild entweder aus metallischem Silber oder aus einem Silberbromür, resp. Silberchlorür gebildet wird. Ersteres erfordert keine Tonung und lässt sich mit Gold nicht tonen, letztere verhalten sich in dieser Hinsicht dem im Aus- copirprocess gebildeten Product analog.
Das Renoviren alter Kupferstiche. (Aus„Kunst für Alle“.).
Alte, vergilbte und fleckige Kupfer- und Stablstiche u. s. w. kann man auf leichteste Weise wieder wie neu herstellen, ohne dass man scharfe Säuren, welche das Papier zerfressen und deshalb gefäbrlich sind, in Anwendung briugen muss. Man verfährt dabei auf folgende Weise: Auf einen halben Liter Wasser giebt man 30 g pulverisirtes Natrium pyrophosphoricum und bringt das Wasser zum Sieden; hierauf giesst man dasselbe in eine flache Schaale, welche zur Aufnahme des zu reinigenden Stiches bestimmt ist und legt letzteren hinein. Je nach dem jeweiligen Zustande des Stiches nun lässt man diesen einige Stunden, eventuell auch 1— 2 Tage in dieser Lösung liegen, spült iha dann mit ganz reinem Wasser vorsichtig nach und hängt ihn zum Trocknen auf oder legt denselben auch auf ein reines Fliesspapier zum Trockenwerdea. Das Papier wird dadurch nieht im geringsten angegriffen und erscheint nach dieser Procedur vollständig gereinigt; das Vergilbte, sowie die bhässlichen Stockflecken verschwinden dadurch völlig. Da dieses Verfahren für das Papier unschädlich uud die Lösung geruchlos ist, infolgedessen sie überall angewendet werden kann und einen überraschenden Erfolg hat, so ist sie jeder anderu Methode vorzuziehen. In die Lösung sind versuchsweise auch alte, feckige
Photographieen gelegt worden und man hat selbst auf kaltem Wege die besten
Erfolge erzielt, denn die verblasste Photographie erschien ganz wesentlich frischer und die Flecken waren verschwunden.(Würde sich also bei Photo- graphieen, welche reproducirt werden sollen, sehr empfehlen.)
BHier und da werden alte, vergilbte und fleckige Kupferstiche u. s. W. auch mittels Cblorkalks gebleicht, nur ist dies insofern riskant, als man ganz genau wissen muss, inwieweit das zu bebandelude Papier dies verträgt, um niekt von der Lösung zerfressen zu werden. Wir geben hier auch diese Methode bekannt, schicken jedoch voraus, dass eine solche Lösung niemals heiss aun- gewendet werden darf; ebenso dürfen Photographieen nicht damit behandelt werden, selbst nicht auf kaltem Wege, das Bild würde sofort gänzlich ver- schwinden. Um Kupferstiche und Drucksachen auf diese Weise zu reinigen, nimmt man nun;: 1 Theil Chlorkalk mit dem 25 fachen Volumen Wasser, kltrirt dies und giebt etwas Essig binzu. Der Stich wird, nachdem er in diese Lösung gebracht wurde, gewöhnlich schon nach einigen Stunden gut sein un muss dann wieder mit reinem Wasser gut vom Chlorkalk gereinigt und hier- auf getrocknet werden. In dieser Zusammensetzung schadet die Lösung dem Papiere weniger. Bei Besorgung des Chlorkalkes vom Droguisten achte man darauf, solchen in feinem, trockenem Pulver zu bekommen, da von dessen Qualität das Gelingen wesentlich abhangt. Wenn auch durch die im Vorber- gebenden angegebene Behandlung die Stiche u. s. w. das Vergilbte, Schmutzige,
Nr.?
sowie sind da ds sprinc dabei gutes mit N ztrieh wiede friseh 80 m
— Ausse vielfa für dl Sinne füssle Mand Phyla verdä Freud aber wohl hat 1 „Wieg warel Unser Dank. die A


