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dabei von einem nennenswerthen Erfolge die Rede sein konnte.
an von Ferry Bératau, eine Sebilderung des Circus Molier in Paris Wedel-Wedel, erklären die dabei gegebenen IIlustrationen.— Kunstblatt:„Fürst Bismarck in seinem Arbeitszimmer zu Friedrichsruh, einem Aquarell der Berliner Malerin Frl. Henny Vollendung, wie wir sie bei derartigen Reproductionen lerne Kunst“ stets anzutreffen gewohnt sind. Ein ebenso vorzügliches Aquarellbild ist das von Fritz Gehrke: die Gesellschaftsscene aus Sardous„Madame sans Gône“.
Nr. 23. Deutsche Photographen-Zeitung 1894. 225 sowie die hässlichen Wasserflecken verlieren und schön weiss erscheinen, so sind Fettflecken, wenn solche vorhanden waren, nach wie vor zu sehen, und, da das ganze übrige Blatt renovirt wurde, um so deutlicher in die Augen springend. Es ist in dieser Hinsicht schon Vieles probirt worden, ohne dass Ein sebhr gutes Resultat wurde auf folgende Manier erzielt: Gebrannte Magnesia wird mit Wasser zu einem Brei vermischt und damit werden die Fettflecken über- strichen; nach dem Trocknen wird die betreffende Stelle mit einem Messer wieder vorsichtig abgehoben, und der Fleck wird, falls derselbe noch ziemlich frisch war, beseitigt sein. Ist der Fleck jedoch älter und daber bartnäckiger, so muss dieses Verfahren wiederholt werden. H.
„Sonntagsruhe“.
Mit der diesmaligen Beilage hoffen wir unsern werthen Lesern etwas ganz Aussergewöhnliches zu bieten. Gerade die Frage der Sonntagsrube ist ja so vielfach erwähnt worden, dass es durchaus geeignet erschien, diesen Namen für die vorliegende Beilage zu wählen. Das Bild ist natürlich im humoristischen Sinne aufzufassen. Es giebt eine vollstäandige Charakteristik des edlen Vier- füsslers, wie er im Hausrock und Schlafmütze mit der bequemen Pfeife im Munde sich der Ruhe freut, die ihm der Sonntag bietet. Ob dem lieben Pbylax bei der Gelegenheit wirklich so rubig ums Herz gewesen ist, als das verdächtige Objeetiv der Camera seine Blicke auf ibhn richtete und ihn zur Freude der Leser verewigte, wollen wir dahingestellt sein lassen. Immerhin ist aber nach dem treuen und gutmüthigen Gesichte des biederen Hauswächters wohl anzunehmen, dass er sich in die augenblickliche Situation bineingefunden hat und resignirt über sich Das ergehen liess, was ihm nicht an seiner „Wiege gesungen“ war. Gegen Schicksalstücke ist nicht zu kämpfen; das waren wohl so ungefähr die Gedanken bei dieser mörderischen Abschlachtung. Unserm Freunde Kindermann sagen wir für die werthvolle Gabe unsern besten Dank. Ebenso lobend dürfte wohl die Darstellung der Heliogravüre durch die Anstalt von Dr. E. Albert& Co. hervorzubeben sein.
Literatur. 1 Moderne Kunst. VIII. Jabrgang. Herausgegeben von Rich. Bong, Berlin. Preis des 14 Tages-Heftes 60 Pfg.
Von dieser Zeitschrift liegen uns die Hefte 14, 15, 16 und 17 als sogen. Frühlingsnummern zur Besprechung vor. Wir glauben diese am besten da-
durch zu geben, indem wir den Inhalt kurz mittbeilen.
An vorzüglichen IIlustrationen sind auch in den vorstehenden Heften ver- schiedene aufzuzablen. So giebt der ltaliener Attonasio„Die Wahusinnigen“. Hier zeigt sich eine charakteristische Darstellung der Gestalten von Unglück- lichen in nur allzuwahrer Wiedergabe. Eine Reihe von Artikeln, wie die Plau-
„derei über eine Fahrt mit dem Schnellzug Berlin-Mailand von Alfred Pried-
mann, einer Charakteristik der französischen Liedersängerin Yvette Guilbert von Baronin
Ein farbiges nach Wippermann, zeigt die hohe in der„Modernen
Im Weiteren sebhen wir die Bildnisse und das Heim des Präsidenten Cleve- land mit seiner Gemahlin, mit Text von C. Frank Dewey.
Prachtvolle Darstellungen aus Venedig unter dem Titel„Cavalleria
veneziana“ mit Zeichnungen von Rosenstaud geben einen prächtigen Anblick.


