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192 Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 20.
iligte, dessen Arbeit lediglich nur darin bestehen kann, Frosnhekhen Fleirhen Aufgaben zu beschäftigen, wie sie der D. Ph.-V. schon seit 1880 in grösserem Maassstabe verfolgt. rinberuf
Auch damals versammelte sich eine Abordnung der Vereine au iu Er ung des Frankfurter Vereins im Palmengarten, auch damals war vor er für die VII. Wanderversammlung des D. Ph.-V. nach Dresden eine Einladung zu einer Vereinigung der deutschen photographischen Vereine erfolgt, um von Ha ein- geladenen Vereinen abgelehnt zu werden; vom Frankfurter Verein Wjt. nouhes des Umstandes, Frankfurt und nicht Dresden sei vorkommenden alles als Mittelpunkt Deutscblands zu betrachten— Nichtsdestowenigen und ohne irgend eine Einsprache zu erheben, betheiligte sich der D. Ph.-V. an dieser abord nung in Frankfurt und veröffentlichte in den Nruy. 25— 29 der D. Phot.-Ztg. 1880 seine Vorschlage über Statuten und Geschäftsordnung des geplanten Verbandes mit ausführlichen Motiven. Doch es verlief Alles im Saude, mit Lächeln wurden die unserer Ansicht nach wichtigsten Punkte des Photographen- Standes, wie z. B. die Gehilfenfrage, abgethan und das Resultat war Schweigen. Da ist es wobl berechtigt, wenn der D. Ph.-V. sich vorgenommen hat, ähn- liche Aufforderungen, wenn sie nicht auf ganz anderen Grundlagen erscheinuen, von der Hand zu weisen und zu versuchen, ob er nicht durch eigene Kraft Das erreicht, was seinen Mitgliedern als nothwendig und wünschenswerth er-
int. zhejuf. verweisen ferner auf die Arbeiten und Eingaben des D. Ph.-V.:
betr. die Abänderung des photographischen Schutzgesetzes. betr. Herbeiführung gerichtlicher Entscheidungen in allgemein wich- tigen Fällen(Wandergewerbeschein, Schaukastenfrage etc.), betr. Verzollung von Negativen, die vom Auslande eingeführt werden und beben dazu noch die beabsichtigte Gründung einer Deutschen Photographen- Schule, die möglichst unabhängig vom D. Ph.-V. stehen soll, um dadurch am ehesten der Bedingung zu dienen, jedem Collegen in Deutschland zu nützen.
Bei den nicht nur im Photographen-Stande herrschenden Klagen über schlechten Geschäftsgang dürfte es wohl an der Zeit sein, nicht mit gegen- seitigen Bekämpfungen vorzugehen; vielmehr muss es das Bestreben der Ver- einsvorstände sein, das Gute zu nehmen, woher es kommt, wenn es nur der Allgemeinbeit zum Nutzen gereicht.
Wenn dem Vorstande des Frankfurter Vereins daran gelegen war, seiner- seits ein freundschaftliches Verhältniss mit dem D. Ph.-V. zu bethätigep, so hätte es ihm gerade jetzt an Gelegenheit nicht gemangelt. Denn nachdem der Vorsitzende des D. Pb.-V. in seiner Zuschrift vom 15. Januar seine persöd- liche Zustimmung zu der Congressidee zwar gegeben, jedoch auf eine fernere Beratbung durch den Vorstand hingewiesen hatte, durften wir wohl erwarten, bei unserer Zusammenkunft am Schlusse der Vorstandssitzung am 16. Märl im Palais-Restaurant in Frankfurt a. M. eine officielle Vertretung des Vorstandes des Frankfurter Vereins zu sehen, zumal von unserem ablehnenden Beschlusse noch nichts bekannt war.—
Kommt ein Congress in der vom Vorstande des Vereins in Frankfurt ge- dachten Weise zu Stande, so würde seine Arbeit, weil in gleicher Weise ab- hängig von so vielen Einzelvereinen, die gleichen Vorwürfe verdienen, die dem D. Pb.-V. und seinen Beschlüssen in dem vorliegenden Schreiben des Vor- standes des Frankfurter Vereins— mit Unrecht— gemacht werden.
Der Vorstand des Deutschen Photographen-Vereins: Weimar, 28./4. 1894. K. Schwier, Vorsitzender. Hamburg, 30./4. 1894. Conr. Kindermann, Schriftführer. Hannover, 1./5. 1894. Karl Wunder, Beisitzer. Wiesbaden, 4,/5. 1894. L. W. Kurtz, Beisitzer.
Karlsruhe, 5./5. 1894. Oskar Suck, Beisitzer. München, 6,/5. 1894. Fr. Müller, stellvertr. Vorsitzender.
Anmerkung: Die inzwischen ausgegebene Mainummer der„Photograph. Correspondenz“ enthaält das Protokoll des Vereins zur Pflege der Photographie
und verwandter Künste zu Frankfurt a. M. von Sitzung Montag den 16. April 1894. lich folgenden Passus:
dessen wissenschaftlichet Diesem Protokolle entnehmen wir vürt-
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