Jahrgang 
1894
Seite
148
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Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 15. centigen Fixirbad. worauf man

ült t ab und fxirt in einem 20 pro Man spült nun gut a0 b h weleher Zeit das Bild zum

auswäscht, wozu 15 20 Minuten genügen, nac

Uebertragen fertig ist... Um klloses vorzunehmen, legt man das nasse Bild mit der Schichtseite nd legt einige Lagen starkes,

auf das Elfenbein, quetscht es sorgfältig an u glattes und reines Löschpapier darauf, worauf man das Ganze geeignet beschwert. Nach einer halben bis einer ganzen Stunde taucht man das Elfenbein mit dem

anbängenden Bilde in warmes Wasser, bis es kleine Blasen wirft, fasst das

Papier an einer Ecke an and zieht es vorsichtig ab.. je sich das liest, macht sich die Geschichte indessen nicht

So einfach, wi immer und man kann sich daher auch hier mit Vortbeil des Celluloidüberzuges bedienen, um ein sicheres Haften zu erzielen. Die Anwendung einer Gelatine- lösung, wie sie auch vorgeschlagen wurde, erachten wir nicht für zweckmässig.

Damit die übertragenen Bilder richtig stehen, ist es nothwendig, entweder

mit abgezogener Schicht zu drucken, oder aber besser bei der Aufnahme au Stelle der Glasplatten Films oder Celluloidfolien anzuwenden, welche bekaunnt- lich das Drucken von beiden Seiten gestatten; eine etwa eintretende ganz ge- ringe Unschärfe kann durcbaus nicht in Betracht kommen, namentlich bei der Uebermalung nicht. Wenn man das Kobledruckverfahren anwendet, kann man. allerdings durch doppelte Uebertragung das Bild nach einem gewöhnlichen Glasnegativ richtigstehend übertragen, aber der Kobledruck bietet im All- gemeinen zu viele Schwierigkeiten, um ihn für diesen Zweck empfehlenswerth erscheinen zu lassen.

Wenn es sich um Elfenbeinplatten und künstliches, dünnes Elfenbeid (Celluloid) handelt, kann man auch sehr gut mittels der directen Copirmetboden Bilder auf Elfenbein erzeugen. Man kann bierbei einfach nach folgenden Methoden verfabren.

Die Elfenbeinplatte wird mit einem weichen Lappen gut abgerieben und nun mit einer Celloidinemulsion, der man einige cem einer alkobolischen Zuckerlösung zusetzt, übergossen. Nach dem Trocknen wird in einem Dia- positivcopirrahmen wie gewöhnlich copirt und in einem Kreidegoldbad getont. Die Fixirungslösung muss schwach sein, aber hiplänglicb lange einwirken, worauf man etwa zehn Minuten auswäscht. Wünscht man aus technischen Gründen eine Gelatineschicht, so übergiesst man die Platte statt mit Celloidin- emulsion mit nachstehender Gelatineemulsion; dieses ist namentlich für künst- liches Elfenbein unbedingt nothwendig, weil dasselbe von Aether-Alkohol auf- gelöst wird.

2 b G b Silbernitrat 7 g, Chlorstrontium 1,6 g, Citronensäure 3,3 g, Wasser 36 cem. Wasser 35 cem. Wasser 35 cem. Man sehmilzt die Gelatine im Wasserbade und setzt nun zunhehst die

Silberlösung hinzu. Hierauf fügt man die Chlorstrontiumlösung unter kräft-

tigem Umschüttelu zu und giebt schliesslich die Citronensäurelösung und

Tropfen stärksten Ammoniak hinzu. Diese Emulsion wird dünn auf die er- wärmten Elfenbeinplatten aufgetragen und freiwillig an einem staubfreien

Orte trocknen gelassen, worauf diese zum Copiren fertig sind.

Drucken, Tonen und Fixiren geschieht in der bekannten Weise nach den oben angegebenen Vorschriften. Um die leichte Verletzlichkeit der Secbiebt aufzuheben, kann man die fertigen Bilder mit einer Chloraluminiumlösung

nachstehender Zusammensetzung gründlich bärten: Wasser 120 cem, Chloraluminium 46 g.

Die Schicht wird hierin äasserst widerstandsfähig gegen mechanische

Verletzugen, sodass man bequem darauf arbeiten kann.

8 D bisweilen auch für Elfenbeinplatten intensiv schwarzer oder blauer Prac gewünscht wird, kann man in diesem Falle auch direct copirende Platib- ösungen oder das Eisenblauverfahren anwenden. Zum ersteren Zweck wirl

die Elfenbeinplatte mit einer dünnen Gelatinelösung vorpräparirt und darau

die lichtempfindlichen Lösungen auf. 116 ananl getragen. Diese bestehen aus a kalt- gesättigter wässriger Lösung von Kaliumpſatinchlorür, b) en anerrDose

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