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Nr. 15.
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Deutsche Photographen-Zeitung 1894. 147 verfahren kann man mit Vortheil Abziebpapiers ausführen kollodionemulsion von n
mit Hilfe des sogenannten Liesegangschen ‚indem man dasselbe mit einer geeigneten Chlorsilber- achstehender Zusammensetzung präparirt:
a) Wasser 10 cem, Alkohol 40„ Silbernitrat 12 g.
Maun löst zunächst das Silbernitrat in dem erhitzten W
b asser und setzt nach dem den Alkohol unter starkem Umschütteln zu.
b) Kollodion 2% 320 cem,
c) Citronensäure 1 g, Chlorlithium 1,2 g, Alkohol 20 cem
Man mischt a und b und setzt schliesslich e hinzu. wird das Abziehpapier zweimal übergossen und hierauf gut getrocknet. Das Papier soll, bevor man es zum Drucken verwendet, mindestens zwei Tage alt sein. Man druckt nun wie gewöhnlieh. Das Tonen muss entsprechend der später zu erfolgenden Uebermalung geschehen, lässt sich also nicht ohne Weiteres bestimmen. Das Uebertragen auf das Elfenbein ist immer der schwierigste Theil der Operation. Man kann zweckmässig nach der folgenden neueren Methode verfahren. In ein Gemisch aus Aether-Alkohol zu gleichen farblose Celluloidstückchen auf, bis man eine genügende Consistenz, etwa wie die von Kollodion, erhalten hat. Mit dieser Lösung über- streicht man das Elfenbein und lässt es trocknen. Wenn der dünne, ganz durchsichtige Ueberzug trocken ist, legt man das Elfenbein mit der über- zogenen Seite über ein Gefäss, welches Alkohol enthält. Der Ueberzug weicht etwas auf und nun presst man das zu übertragende gewaschene Bild fest auf das Elfenbein auf, am besten mittels einer Gummiwalze. Das Bild muss gut feucht, aber nicht tropfnass sein; am besten ist das vorherige Abpressen zwischen Fliesspapier mit leichtem Handdruck. Die erweichte Celluloidschicht verbindet sich sehr fest mit dem Kollodionbild, sodass es als ein Ganzes erscheint, und nach kurzer Zeit lässt sich das Papier eventuell mit Hilfe von warmem Wasser leicht und bequem von dem Bilde abziehen. Obschon der dünne Celluloidüberzug nicht auffällt, kann man denselben auch noch sehr leicht mit Hilfe einer Aether-Alkoholmischung entfernen.
Das gewöhnliche Celloidin- und Kollodionpapier lässt sich für diesen Zweck nicht anwenden, weil die Schicht so fest an dem Barytgrund haftet, dass sie sich nicht einmal mit kochend heissem Wasser davon êntfernen lässt.
Auch Gelatinepapier auf Barytgrund lässt sich zuweilen abziehen, aber die Resultate sind nach unseren Erfahrungen so unsicher, dass dieselben für
Mit dieser Emulsion
Auscopirverfahren nicht zu empfehlen sind. Besser ist in dieser Hinsicht
schon das sogenannte T papier.
Dieses Papier ist ein Bromsilberpositivpapier und verlangt infolgedessen bei der Herstellung der Bilder die nöthige Vorsicht und Geschicklichkeit. Das Einlegen des Papiers in den Copirrahmen geschieht bei rothem Liichte. Man exponirt bei einer Gasflamme in einer Entfernung von 34 ecm etwa 15— 30 Secunden je nach dem Licht und dem angewendeten Entwickler. Als Eut- wickler wird nachstehender Eisenoxalatentwickler empfohlen, indessen kann man auch die meisten neueren Entwickler, namentlich aber Glyein, verwenden:
ransferrotypieverfahren mit Eastmans Entwickelungs-
a. 3 Wasser 1 1, Wasser 1 1, Oxalsaures Kali neutr., 330 g. Eisenvitrio! 30 g. c. Wasser 100 cem, Bromkali 10 g.
Man nimmt zum Entwickeln 120 cem a, 20 cem b, 1 cem c. Das Papier wird vor der Entwickelung in reinem Wasser gut eingeweicht und hierauf in
den Entwickler gebracht. Es erscheint bei richtiger Exposition ziemlich lang-
sam. Lösun
Sobald die gewünschte Kraft erreicht ist, behandelt man es mit einer g aus 1 l Wasser und 3 g Citronensäure oder auch 5 g Essigsäure,


