Jahrgang 
1894
Seite
146
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Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 15.

E. Sonstige Angelegenheiten.

11) Bericht über Hildesheim. Der Bericht über Hildesheim wird erstattet und giebt zu keiner weiteren Bemerkung Anlass. 12) Einqänge.

nhbieängen speciell für die Berathungen bei der Vorstands-Sitzung ist

weiter nichts eingelaufen, als F. Vorlagen,

welche nach Schluss der Vorstands-Sitzung am Abend des 16. März im Palais- Restaurant, Zeil 46, bei Gelegenbeit eines gemüthlichen Beisammenseins. gewacht wurden. Es hatten sich hierzu ausser mehreren in Frankfurt ansässigen Mit- gliedern auch verschiedene aus der Umgegend, aus Mannheim, Heidelberg ete. eingefunden. Ebenso war auch eine Theilnahme der beiden Amateur-Vereine in Frankfurt zu verzeichnen, leider jedoch war eine officielle Betbeiligung des Vereins zur Pflege der Photographie und verwandter Künste in Frankfurt nicht zu bemerken.

Der Vorsitzende begrüsste die Anwesenden mit kurzen Worten, wies auf einige Beschlüsse der Vorstandssitzung hin und machte auf die verschiedenen Vorlagen aufmerksam, hauptsächlich auf das berühmte Album von Gerlach in Wien, welches durch unser Mitglied Herrn J. Schober in Karlsruhe hergestellt und zur Besichtigung eingereicht war, sowie das von der gleichen Anstalt ge- druckte Werk über das Kruppsche Etablissement in Essen a. d. Ruhr. Des Weiteren wurden Anaglyphieen vorgezeigt, von denen in nächster Zeit die Deutsche Photographen-Zeitung eine Beilage bringen wird und endlich führte der Vertreter des Herrn Graab in Mannheim den von diesem neu construirten Copirrahmen vor, welcher viele Anerkennung fand.

Von der Firma F. Weisbrod& Co. in Frankfurt a. M. waren ausserdem eine Anzahl recht gelungener Abdrücke auf mattem Celloidinpapier aus- gestellt, welches neuerdings von dieser Firma hergestellt und in den Handèl gebracht wird.

Herr Jacobi-Metz riehtete noch einige Worte an die Versammlung, die in

der Bitte ausklangen, doch für das Jahr 1895, bei Gelegenheit der Feier der 25 jährigen Wiedervereinigung Deutschlands, die Wanderversammlung in Metz

stattfinden zu lassen. Weimar und Hamburg, den 26. März 1894. K. Schwier, Vorsitzender. C. Kindermann, Schriftführer.

Ueber Anfertigung und Uebermalung von Photographieen auf Elfenbein.(Zu Frage 1112.)

Zur Zeit, als man im Positivverfahren fast ausschliesslich Albumin ver

wendete, kannte man als Bildträger nur das Papier und bin und wieder Glas.

Seit der Einführung neuerer Druckmetboden und Druckmaterialien ging man dazu über, auch andere Stoffe als Bildträger zu benutzen und es wurden da- durch eine Menge bisher unbekannter Verfahren erfunden, resp. ausgebildet. Unter diesen nimmt nun auch das Verfahren der Herstellung von Photographiee¹ auf Elfenbein einen wichtigen Platz ein. W

Der Natur des als Bildträger dienenden Materials gemäss können hier die verschiedensten Methoden der Bilderzeugung in Betracht gezogen werden, während andererseits die Bestimmung des fertigen Bildes bei der Auswabl einer der anzuwendenden Methoden in Betracht kommt. Aus diesen Gründen ist schon eine detaillirte Beschreibung mehrerer Methoden unbedingt erforder- lich, um die Arbeit zu erleichtern und ein sicheres Resultat erzielen zu könueb-

Am meisten finden wohl, wenigstens beim echten Elfenbein, die Uebertragungs- methoden statt, welche wir deshalb auch hier besprechen wollen, während die

directen Copirmethoden seltener angewendet werden. Ein solches Uebertragungs

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