72 Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 8.
platten ohne alle besonderen Vorsichtsmaassregeln gemacht sind, so sind die
Sachen mit ausserordentlichem Verständniss der Aufgabe bebandelt, um so * 4.«. 2 0*
mebr, als die Reinheit der Lichter keineswegs durch einen Mangel an Aus-
arbeitung in den Schatten erkauft ist.
Ein Album der Essener Gewerbeausstellung von 1893, von E. Kessler in Essen aufgenommen, bietet Ansichten verschiedener Ausstellungsobjecte. Man kann an derartige Arbeiten, bei denen der Gegenstand nach seiner ganzen Gestaltung endgiltig, und auch die Beleuchtungsverhältnisse ziemlich unabänder- lich gegeben sind, natürlich nur einen relativen Maassstab anlegep. In ibrer Art aber ist die Ausführung als eine verständige und umsichtige zu loben.
Arbeiten, die mit ganz ausserordentlichen, Jedem genügend erkennbaren Schwierigkeiten verknüpft sind, legt Felix Schätzke, Bochum und Duisburg, in einer Reihe von Blitzlichtaufnahmen aus einem Steinkohlenbergwerke vor. Die sachlich interessanten Blätter sind auch technisch in geradezu über- raschender Weise geglückt.
Wie auf früheren Ausstellungen zeichnen sich auch hier wieder die landschaftlichen und Architektur-Aufnahmen— diesmal mit Hildesheimer Motiven— von Georg Alpers jr. in Hannover aus. Es wäre gleichwobl erwünscht gewesen, wenn das malerische Moment etwas mehr hätte zun Geltung gebracht werden können. Die durchweg äusserst saubere Behandlung hat einen gewissen Anflug von Nüchternheit, zu dem namentlich die bäufigen grossen eren weissen Flächen des Himmels in hohem Grade beitragen. Es gelingt mit den heutigen Hilfsmitteln oft sehr schön, die Wolkengebilde festzuhalten; oder im Falle solche nicht in geeigneter Form vorbanden gewesen wären, bätte es gelohnt, den Mangel durch geschicktes Hineincopiren zu ersetzen. Die An- sprüche an die technische Ausführung zum Zweck immer gesteigerter künst- lerischer Wirkung wachsen eben fortwährend, und dem gilt es auf allen Gebieten verständnissvoll nachzugehen.
Nicht gerade eine völlige Neuerun 5
g, wohl aber eine seltener. art der Technik stellen zwei Stillleben von Hermann H edeener Leubin Kejen 88 Es gehbört zu den eigenthümlichen und unvergleichlichen Vorzügen des
igmentdruckes, dass er sich auf die allermannigfachsten Unterlagen über- SAgen lüssb und so ist denn auch— namentlich zur eindrucksvollen Wieder- g 5 Fon etallgerätben— eine Unterlage von Gold- oder Silberpapier vupſoblen una Aneewand, worden. Heydenhauss hat nun etwas Aehnliches znen im, Werzorfanon zu ermöglichen versucht, indem er auf Silber- und papier orsilber-Emulsion gegossen und darauf zhnlie 9d2 1 arauf in gewöhnlicher Weise copirt hat, wo dann der Glanz der dargestellten Gegenstànd f sonders merkwürdi Vei 5 5 nde auf ganz be erdme Vün ige Weise 58 Erscheinung gelangt. n W. Krementz in Frankfurt a. M. sind hübs in Cabinetformat auf verschiedenen Papieren ea eohe Lanärebaftededien Geschmack Zeugniss ablegen. eiss un
Augenblicksbilder Vv duge—. Bemetkenserthes dad nen Eogänen dos Terkonde in Wiene hieten niehts
Dagegen erheben sich eini
1— ge Cabinetportraits von A. l. 4 1
Payton, U. 3 A., merklich über das Gowohullebe A. L. Boweto
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die Ausstellung eine Tatel intolst ee dbaoedodeunadae Gülorerprcitiog Jn 10
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darin enthaltenen Portraits, ria ni halerardardiie een n. Peomwen Vif
ollendetsten und Reizvollsten, was in dieser ren zn dem teehnmise — map in dieser Gatt h
wir haben mit Freude die Zusicher ung sehen kann, und
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Ausstellung uns mehr und noch Gewatiiteros beinchen soll. dass dis twachäte
Wie diese Arbeiten sind ausser Preisbewerbu b 3 von Cabinetbildern von Fr. Langbein& Co. j po geblieben Auoh eine Reibe beka II 1l. gbein o. in Heidelberg. Sie sind der nnten liebenswürdigen Anordnung und zeuge f von de immer etwas EKigenarti OTG gen aufs Neue von dem Bestreben,
— genartiges in die Auffassung hi schöne Ausführung bedarf dabei kaum noch ier weinaulegen Pie teehniseh
Als Letztes, nicht als Geri annung.
, eringstes habe ich mir d aufgespart welchen die städti 8* ir den imposanten Sehmuck
städtischen Behörden von Hildesheim unserer Aus-
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steluog le vom HerE Wapdmaler auc diese Lidatdrveb den Kunst Ortb Tro Arlſeiteb über jeder niÜedt der wiels. B. fehit auch ein m Gra ver Valtuu mit küns


