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Nr. 7. Deutsche Photographen-Zeitung 1894. 59
3) Es sind nur Gruppen von zwei Personen: ein Herr und eine Dame, zu- lässig, einerlei ob ganze Figuren oder Kniestücke. Der Hintergrund darf abgetönt oder voll copirt sein.
4) Es sollen von jedem Bewerber 6 Cabinetbilder verschiedener Personen (nicht mehr— nicht weniger) eingeliefert werden, welche ohne weitere Aus- schmückung mit den betreffenden Cabinet-Cartons ohne Firma auf einen Bogen Carton zu kleben sind.
5) Neben diesen sollen noch die Abzüge von den unretouchirten Platten mit beigelegt werden, welche in gleicher Weise zu behandeln sind.
6) Unter jede einzelne Aufnahme ist zu bemerken:
a) Tageszeit und Datum der Aufnahme; b) Objectiv und Durchmesser der angewandten Blende. Weitere Bemerkungen sind nicht statthaft.
7) Die einzelnen Arbeiten sind mit einen Kennspruch zu versehen und dürfen keine Bemerkungen oder Kennzeichen tragen, welche den Namen oder die Firma des Ausstellers erkennen lassen. Ein verschlossener Umschlag, welcher die Firma enthält ist beizufügen: derselbe ist mit den gle ichen Kennspruch zu beschreiben.
8) Die Bewerbungen zu dieser Stiftung sind vom 15. bis zum 18. August 1894 an Herrn F. Weisbrod& Co. in Frankfurt a. M. mit der Bezeichnung „Zur Festge-Stiftung“ einzusenden.
9) Die Beurtheilung geschieht während der Wanderversammlung in Frank- furt a. M. durch das allgemeine Preisgericht.
10) Nach Zuerkennung resp. bei Verkündigung des Preises werden die Um- schläge geöffnet und die Namen bekannt gegeben: die ausgestellten Bilder so- wie die unretouchirten Abzüge fallen der Wandermappe des D. Phot.-Vereins zu.
11) Jeder der Bewerber muss auf Verlangen den Nachweis liefern, dass er den vorstebenden Bedingungen gewissenhaft entsprochen hat; die Preisträger haben dieses dem Vorsitzenden vor Empfang des Preises schriftlich oder münd- lich auf Ehrenwort zu versichern.
Erfurt, 1. Febr. 1894. Karl Festge.
.Verlesung des Protokolls.
.Bericht der Cassenrevisoren.
.Bericht des Festausschusses.
Bericht der Commission„Antrag Gerlich“.
. Vorstandswahl.
Besprechung und Beschlussfassung des eingegangenen Schreibens vom Verein
zur Pflege der Photographie und verwandter Künste zu Frankfurt am Main.
7. Vortrag des Herrn Schaem: Beste praktische Wiedergewinnung der Silber- rückstände.
8. Diverses.
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Der Vorstand.
Ueberschauender Bericht über die Hildesheimer Ausstellung,
nach dem am 25. August 1893, am Schlusse der Wanderversammlung in Hildesheim, gehaltenen Vortrage.(Fortsetzung.) Von Bruno Meyer.
Ich muss mir leider versagen, auf die übrigen Aussteller nach irgend einer einleuchtend systematischen Anordnung einzugehen, da es an durchgreifenden Gesichtspunkten für die Eintheilung gebricht. Ich folge daher im Wesentlichen den vor mir liegenden Notizen des Preisgerichtes, die ihrerseits nicht viel von der räumlichen Aufeinanderfolge der Sachen in der Ausstellung abweichen, und versuche, so weit es ohne unmittelbare Demonstration an den Objecten und ohne Eingehen auf Specialitäten, die schliesslich höchstens den Aussteller selber, und wohl auch nicht vor der Oeftfentlichkeit erörtert zu hören interessiren
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