Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 5. WM6. zur Herstellung von Albuminpapieren benutzt wird. Der Unterzeichnete Dieses, der wohl den meisten der Herren Interessenten wenigstens dem Namen nach bekannt ist, fabricirt seit nunmehr 17 Jahren Albuminpapiere und darf siebh Abs Lel wohl rühmen, Einiges in der Fabrikation derselben geleistet zu haben; doch Hepr G. 0. a niemals ist von ihm zur gedachten Herstellung etwas Anderes als reines Max Hühnereiweiss verwandt worden. Wir sind aber nicht dabei stehen geblieben, K. L die ersten besten Hübnereier irgend einer Herkunft zu verwenden; die Erfahrung Na hat uns gelehrt, dass in der chemischen Zusammensetzung des Eiweisses je nach Als U der Herkunft der Eier ein für die Herstellung der Papiere bedeutender Unter- les Chri schied existirt und diese Erfabrung nebst vielen anderen im Laufe der Jahre ge- 4, machten haben wir uns bei Herstellung unserer Fabrikate zu Nutze gemacht. Wir„Joha sind, wie jeder andere Fabrikant, an der Verbesserung unseres Fabrikates unab-„(ons lässig und— wir dürfen auch wohl sagen— nicht ohne Erfolg bemüht gewesen.„ 4. N Unsere maschinellen Einrichtungen, welche Temperatur- und Feuchtigkeitsgrade in den Arbeitsräumen zu jeder Jahreszeit regeln, ermöglichen uns mit unsrer ‚weiten sicheren Basis, dem durch und durch zuverlässigen Rives-Rohpapier, Den we fortlaufend ein zuverlässiges Albuminpapier herzustellen.— tunz das K. Das Rives-Rohpapier besitzt neben grosser chemischer Reinheit und Weisse eins unter eine feine, zarte Oberfläche, die es ermöglicht, ein Albuminpapier mit„ge- den Fall m schlossener Schicht“, diesem Haupterforderniss für Herstellung eines guten Bildes, bei Uer sehr zu liefern. Man hat nun in der eingangs Dieses gedachten Versammlung ge- sofirt Ken! àussert, das Albuminpapier sei spröde und habe eine dünne Schicht, obgleich an Nie Nit doppelt albuminirt. Darauf erlauben wir ans zu erwidern, dass wir gerade anc Frklh mit Hilfe des erwähnten Rohpapieres eine geschmeidige. schön glänzende, zu- Wein sammenhängende und kräftig copirende Oberfläche herzustellen im Stande sind und auch herstellen. Wir erlauben uns in dieser Beziehung auf unsere Beilage hinzuweisen, welche, von Herrn J. C. Schaarwächter in Berlin auf Albuminpapier copirt, vor einigen Monaten in dieser Zeitschrift, die uns heute freundlicher- weise ihre Spalten zu diesem Artikel zur Verfügung stellt, erschienen ist. eit l Jene Copieen zeigten wohl alle guten Eigenschaften, die man an ein gutes Copir- gut, Artik Papier stellt und die vielen Anerkennungsschreiben bedeutender Fachleute, die zehpgdene wir nach Erscheinen der betr. Bilder erbielten, waren dafür ein beredtes Zeug- wieger wit niss.— Es hiesse, den Raum der geschätzten Zeitschrift in unbescheidener Es ha Weise in Auspruch nehmen, wenn wir uns noch eingebend über die Haltbar- Uabe Keit der Albumin-Bilder äussern wollten. Wir meinen, diese ist wohl— eine Diese sorgfältige und gewissenhafte Behandlung bei Herstelluang der Copieen voraus- alta und “ gesetzt— eine längst bekannte. dalmen(l. 1 Wir erlauben uns nur noch zum Schluss auf jene Aeusserung in dem er-— u. l wu wähnten Protokoll zurückzukommen, die dahin geht, man möchte, anstatt Front ph to 3 zu machen gegen das Albuminpapier. sich lieber mit einer leistungsfähigen D 4 Fabrik in Verbindung setzen. Weit entfernt durch diesen Artikel für uns De 3 Reclame machen zu wollen, richten wir an alle Herrn Interessenten die freund- Nuen liche Bitte, beim Bezuge ihres Bedarfes an Albuminpapier stets solches zu ver- aug die langen, welches irgend eine Schutzmarke trägt. Dadurch nur allein wird die e ereis Leistungsfähigkeit der verschiedenen Fabriken ermittelt und der Consumeunt nen I gegen Einkauf minderwerthiger Fabrikate geschützt. 11 Dresdner Albuminpapierfabrik, Actiengesellschaft. Der Vorstand: A. F. Silomon. Die 9 br mijrte
Fragekasten.
Antworten. Zu Frage 1110) Unter künstlichem Asphalt versteht man ein asphaltähnliches Rückstands- product der Steinkohlendestillation; es wird durch Eindicken des Gaskohlentheers gewonnen.
Weitaus die grösste Menge des zu Lacken etc. verwendeten Asphalt ist„künstlicher“ Asphalt. H amburg. Dr. Hans Lüttke.
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